http://www.sieben-und-achtzig.de/wp-content/themes/press
Sieben und Artists: Amadeus Waltenspühl

04 Feb 2011, Geschrieben von Peter Rudolph in Sieben und Artists, 3 Kommentare

Sieben und Artists: Amadeus Waltenspühl


Die letzte „Sie­ben und Artists“-Ausgabe ist schon ein gan­zes Weil­chen her, dafür haben wir in der heu­ti­gen Folge einen wirk­lich beein­dru­cken­den jun­gen Gra­fi­ker aus der Schweiz für euch inter­viewt. Viel Spaß mit den Ant­wor­ten und Arbei­ten von Ama­deus Wal­ten­spühl!

Hi Ama­deus, vie­len Dank, dass du dir die Zeit für unser Inter­view genom­men hast. Stell dich doch unse­ren Lesern kurz vor: Wer bist du, wie alt bist du, woher kommst du, und was machst du zur Zeit?

Sali Peter! Amadeus mein Name, 26 Jahre alt, sess­haft in Luzern (Schweiz), Gra­fi­ker mit der star­ken Ten­denz zu Ani­ma­tion und Illus­tra­tion und arbeite momen­tan an einem Musik­vi­deo… unter anderem.

Was und wo hast du stu­diert und als wie wich­tig wür­dest du die Aus­bil­dung für dein krea­ti­ves Schaf­fen beur­tei­len? Wärst du als Quer­ein­stei­ger heute auf dem sel­ben Stand?

Ich habe ein Jahr lang den gestal­te­ri­schen Vor­kurs und drei Jahre die Fach­klasse Gra­fik an der HSLU besucht. Dazu gehör­ten zwei selbst­ge­wählte Prak­tika (beide in Multimedia-Agenturen). Nach mei­ner Aus­bil­dung arbei­tete ich zwei Jahre lang Teil­zeit bei einer Multimedia-Agentur, zusätz­lich als Free­lan­cer als auch teil­weise an eige­nen Pro­jek­ten und klei­ne­ren Auf­trä­gen. in den letz­ten zwei Jah­ren kam ein Master-Studium (Mas­ter of Arts in Design, Ani­ma­tion und Illus­tra­tion, HSLU) hinzu, das ich vor eini­gen Mona­ten abschlies­sen konnte.

Ob ich heute auch ohne gestal­te­ri­scher Aus­bil­dung auf dem sel­ben Stand wäre kann ich mir nicht vor­stel­len. Ich denke, dass es vor­al­lem wich­tig ist seine Arbei­ten kom­pe­ten­ter Kri­tik aus­zu­set­zen (und natür­lich auch anzu­neh­men). Heute ist dies durch eine Viel­zahl von krea­ti­ven Foren, Blogs und Com­mu­nities im Web zu einem gewis­sen Grad auch ohne Stu­dium mög­lich, genauso wie Tuto­ri­als, DVDs, Step­bySteps, Bücher und Zeit­schrif­ten die nöti­gen Fach­kennt­nisse und tech­ni­schen Aspekte abde­cken kön­nen. Trotz­dem ist ein zen­tra­ler Fak­tor, wenn man den Weg des Selbst­stu­di­ums wählt, auch ein gewis­ses Mass an Selbst­di­zi­plin und gesun­der Selbst­ein­schät­zung. Im Stu­dium wird dir viel Essen­ti­el­les beige­bracht zu dem du even­tu­ell im Allein­gang nicht genug Moti­va­tion oder ein­fach nur weni­ger Spass hät­test. Dabei ist es schwie­ri­ger dir selbst ein­zu­ge­ste­hen wo die Pro­bleme lie­gen und was dich wei­ter­bringt, als wenn ein Dozent dich dar­auf auf­merk­sam macht woran du arbei­ten sollst (und dir dabei im Rah­men des Unter­richts auch das nötige Zeit­fens­ter dazu gibt). Ich seh das bei mir selbst wenn ich rou­ti­nier­ten Schwach­sinn aus rei­nem Spass zeichne der mich nicht wirk­lich wei­ter­bringt, hehe naja, aber das gehört irgend­wie halt auch dazu, die rich­tige Mischung machts wohl aus.

Seit wann beschäf­tigst du dich mit dem Thema Gra­fik­de­sign und seit wann war für dich klar, dass du mit dei­nem Talent dei­nen Lebe­n­unster­halt ver­die­nen möchtest?

Ich wurde durch meine Fami­lie schon sehr früh mit pro­fes­sio­nel­lem gestal­te­ri­schem Schaf­fen kon­fron­tiert und habe auch immer viel gezeich­net. Trotz­dem liess ich auch im gestal­te­ri­schen Vor­kurs an der Hoch­schule noch ziem­lich alle Türen offen, Comics inter­es­sier­ten mich zu dei­sem Zeit­punkt wohl immer noch weit mehr als Logos. Nichts desto trotz sah ich im Gra­fik­de­sign kom­mer­zi­ell viel­sei­ti­gere Anwen­dungs­mög­lich­kei­ten, es schien mir als Grund-ausbildung sinn­vol­ler und rea­lis­ti­scher um den Anschluss ins Berufs­le­ben zu wagen und diese Ent­schei­dung bereue ich auch heute kei­nes­wegs. Ich habe Typo­gra­fie oder schlich­tes, soli­des Gra­fik­de­sign längst genau so lie­ben gelernt wie ver­rückte detail­lierte Comi­cwel­ten. Aktu­ell hat es sich zumin­dest was die Auf­träge betrifft wie­der etwas gedreht und ich zeichne und Ani­miere aktu­ell enorm viel.

Fast deine gesamte Fami­lie ist in irgend­ei­ner Form krea­tiv tätig. Wie sehr hat dich das in dei­nem Wer­de­gang beein­flusst? Hast du den Arbei­ten dei­ner Fami­lie eher nach­ge­ei­fert, oder hast du auch ver­sucht, dich bewusst davon abzu­gren­zen? Wie sehr beein­flusst dich das heute noch — macht ihr auch fami­li­en­in­tern gemein­same Projekte?

Wenn du mit 13 ein wun­der­ba­res Alien zeich­nest, stolz dei­nen Mit­schü­ler prä­sen­tierst, die ebenso begeis­tert davon sind, zuhause aber dein Vater inhalt­li­che Belang­lo­sig­keit, ana­to­mi­sche Män­gel und die kata­stro­phale Schraf­fur erwähnt, prägt das irgend­wie schon. Ich würde nicht direkt sagen, dass ich mei­nen Eltern nach­ge­ei­fert habe, ich habe immer den Weg gesucht der für mich stimmt und liess mich dabei von allem inspi­rie­ren das mich umgibt, sei es von den Arbei­ten mei­nes Vaters oder aber dem Zeich­ner eines Comics usw. Fami­li­en­in­terne Pro­jekte sind keine Sel­ten­heit, wobei mein Bru­der noch stär­ker in den elter­li­chen Betrieb invol­viert ist, als ich. Trotz­dem geb ich gerne mei­nen Senf dazu, inter­ner Aus­tausch fin­det bei fast jedem Pro­jekt statt. Meine Eltern neh­men somit auch heute noch viel Ein­fluss auf mich, man kann viel­leicht gar sagen, dass sie meine gröss­ten Fans, aber auch meine gröss­ten Kri­ti­ker sind. Du wärst erstaunt wie oft ich zum Bei­spiel meine Mut­ter in gestal­te­ri­scher Hin­sicht um Rat frage und teil­weise ver­nich­tende Kri­tik ernte, haha.

Du lebst, stu­dierst und arbei­test in der Schweiz. Hat sich das für dich bis­her in irgend­ei­ner Form als Vor– oder Nach­teil erwie­sen? Ist es dort leich­ter oder schwe­rer, als wenn du zB in Ber­lin leben wür­dest? Willst du auch in Zukunft in der Schweiz bleiben?

Da ich bis­her noch nie über einen län­ge­ren Zeit­raum anderswo gear­bei­tet habe, kenne ich auch nur diese eine Seite und es ist rela­tiv schwie­rig abzu­schät­zen ob ich in ande­ren Städ­ten oder Län­der mehr Erfolg hätte. In der heu­ti­gen Zeit ver­liert mei­ner Mei­nung nach der Stand­ort selbst aber auch zuneh­mend an Wert zumal es als Gra­fi­ker, Ani­ma­tor und Illus­tra­tor prak­tisch kein Pro­blem mehr ist, inter­na­tio­nal tätig zu sein. Einen Teil mei­ner Auf­trag­ge­ber habe ich nie per­sön­lich getrof­fen, was mich nicht daran hin­dert Pla­kate für eine Serie in Ungarn oder ein Fes­ti­val in Aus­tra­lien zu ent­wer­fen. Auch ist es ein Leich­tes sich im Web über das inter­na­tio­nale Designschaf­fen zu infor­mie­ren, wel­che Trends gerade vor­herr­schen und was wo auf der Welt gerade pas­siert. Zeit und Raum ist kein unüber­wind­ba­res Hin­der­nis mehr, in mei­nem Fall gege­be­nen­falls höchs­tens bei Live Visu­als an Events.

Ich könnte mir durch­aus vor­stel­len über län­gere Zeit anderswo zu arbei­ten, nur schon des Aben­teu­ers und der Her­aus­for­de­rung wegen, trotz­dem braucht es wohl erst einen trif­ti­gen Grund wie viel­leicht ein äusserst ver­lo­cken­des Job­an­ge­bot oder ein gros­ses Pro­jekt zu die­sem Entscheid?

Du hast einen unglaub­li­chen Out­put. Wer deine Arbei­ten ver­folgt, sieht fast jeden Tag meh­rere neue Arbei­ten — wie zum Teu­fel kriegst du so viele freie Arbei­ten, Beruf und frü­her noch Stu­dium unter einen Hut? Schläfst du auch ab und zu?

Kaf­fee und Ziga­ret­ten! Zuge­ge­ben, ich bin im letz­ten Jahr ziem­lich an meine Gren­zen gestos­sen. Zeit­gleich Stu­dium, Job und andere Arbei­ten haben mich enorm gefor­dert und ich geniesse die aktu­elle Frei­heit. Ich kann nicht abstrei­ten, dass ich recht viel­sei­tig Tätig und Inter­es­siert bin, wich­tig ist dabei aber auch Prio­ri­tä­ten zu set­zen und genau zu pla­nen und neben Gestal­te­ri­schem auch immer einen Aus­gleich zu fin­den um Ener­gie zu tanken.

Die klas­si­sche Frage an jeden Krea­ti­ven: Woher ziehst du deine Inspiration?

Die klas­si­sche Ant­wort wäre womög­lich: Von allen ande­ren favo­ri­sier­ten Gra­fi­ker, Desi­gner, Illus­tra­to­ren, Ani­ma­to­ren, Musi­ker.… Ja, das natür­lich auch… und nicht zu knapp, aber Inspi­ra­tion ist über­all. Ich sehe Inspi­ra­tion als ein Aus­wer­ten und Reflek­tie­ren von mir umge­ben­den Sachen. Je län­ger jemand gestal­te­risch und krea­tiv tätig ist, desto mehr kann er auch im All­täg­lichs­ten Inspi­ra­tion fin­den. Ich wurde im Stu­dium bei­spiels­weise ein­mal mit der noch unge­wohn­ten Auf­gabe kon­fron­tiert, einen Stuhl zu ent­wer­fen und in Holz umzu­set­zen. Durch diese dif­fe­ren­zier­tere Aus­ein­an­der­set­zung betrach­tete ich danach jeden x belie­bi­gen Stuhl auch auf andere Weise, ana­ly­sierte die Form, die Holz­ver­bin­dun­gen, die Sta­tik, die Pro­por­tio­nen, die Funk­tio­na­li­tät, die Mate­ria­li­tät und Struk­tur… vor­her hin­ge­gen war es halt ein­fach nur ein Stuhl. Das glei­che gilt bei jeder neuen Auf­gabe, jedem Auf­trag und auch allem das ich zeich­ne­risch erfasse. Für mich hat dadurch alles sei­nen Reiz und es fin­det sich in nahezu allem Inspi­ra­tion, in for­ma­ler als auch in inhalt­li­cher Ansicht. In der eigen­wil­li­gen Sil­hou­ette mei­ner Tisch­lampe glei­cher­mas­sen wie das Lege­mus­ter mei­nes Par­kett­bo­dens (hey, ich hab mal Web­de­signs für einen Boden­le­ger ent­wor­fen und mich dabei mit allen erdenk­li­chen Lege­mus­ter auseinandergesetzt…).

Du machst ja auch sehr beein­dru­ckende Live­vi­su­als. Wie wich­tig ist dir die­ser Teil dei­ner Arbeit und worin liegt der beson­dere Reiz für dich?

Live­vi­su­als sind für mich per­sön­lich die reiz­vollste Vebin­dung von Bild, Ton und Inter­ak­tion die ich kenne. Ich war lange als Schlag­zeu­ger in diver­sen Jazz­bands und Human Beatbox-Artist im Hip­Hop und Drum and Bass Bereich unter­wegs und dabei rela­tiv erfolg­reich, habe dabei auch gelernt die Bühne und Impro­vi­sa­tion zu lie­ben. Sachen, die durch die spä­tere Ver­schie­bung zu all den Gestal­te­ri­schen Tätig­kei­ten eher ver­lo­ren gin­gen, mit den Visu­als aber wie­der zurück fan­den. Bei Live­vi­su­als kann ich wie­der Impro­vi­sie­ren, Inter­agie­ren, direkte Stim­mung ver­mit­teln und direk­tes Feed­back des Publi­kums dar­auf ergat­tern sowie auf der Bühne Aktiv sein. Ich schätze auch die Ver­gäng­lich­keit, Visu­als als den rei­nen immer­wäh­ren­den Pro­zess, bei jedem Auf­tritt neu und anders sowie die die Zusam­men­ar­beit und der Aus­tausch mit mei­nem Team (suf­fix) und den Mit­strei­ter Patrick Port­mann, Tobias Bün­ter, Jan Van Weze­mael und Simon Moser. Der Video­mi­scher hat damit das Schlag­zeug ersetzt und auch wenn ich tech­nisch gese­hen nur mit Bil­der und Ani­ma­tio­nen mische, hab ich dabei öfters das Gefühl mehr Musik zu machen als der am Event ver­te­tene DJ selbst.

Du kannst in dei­nen Refe­ren­zen einige hoch­ka­rä­tige Kun­den auf­wei­sen. Wie kommst du an sol­che Kun­den? Wie muss man sich so einen Pro­jek­t­ab­lauf vorstellen?

Bei grös­se­ren Kun­den läuft es fast immer über meh­rere Agen­tu­ren. Gross­kunde beauf­tragt Grossagen­tur für ein Kon­zept, andere Agen­tur arbei­tet Teil­as­pekte des Kon­zepts um und enga­giert wie­derum Free­lan­cer, dar­un­ter ich… oder so ähnlich. Somit arbeite ich eher mit Agen­tu­ren als mit dem grös­se­ren Kun­den zusam­men, gibt natür­lich auch Ausnahmen.

Wenn du dich (auf der ein­sa­men Insel) für eines ent­schei­den müss­test: Skiz­zen­buch + Stift oder Pho­to­shop + Tablet?

Zumal ich davon aus­gehe, dass es auf einer ein­sa­men Insel kei­nen Strom gibt, ziehe ich das Skiz­zen­buch mit Stift vor ;)

Ordne die fol­gen­den Begriffe nach Wich­tig­keit (von sehr wich­tig bis unwich­tig) für den beruf­li­chen Erfolg in dei­ner Bran­che (und ergänze ggf weitere):

Talent, Kon­takte, Ehr­geiz, Aus­bil­dung, Zeit­ma­nage­ment, Tech­ni­sches Equip­ment, Fach­wis­sen, krea­ti­ves Umfeld, Berufs­er­fah­rung, Spaß an der Arbeit

Sehr schwie­rig, ich glaub es braucht defi­ni­tiv alles… ich ver­suchs viel­leicht doch:

Spaß an der Arbeit, Ehr­geiz, Kon­takte, Zeit­ma­nage­ment, krea­ti­ves Umfeld, Fach­wis­sen, Aus­bil­dung, Tech­ni­sches Equip­ment, Berufs­er­fah­rung, Talent

Auf den ers­ten Blick bist du das gebo­rene Mul­ti­ta­lent. Gibt es eigent­lich in gestal­te­ri­scher Hin­sicht auch etwas, das du gar nicht kannst? Was wür­dest du gerne noch ler­nen bzw wen bewun­derst du in die­ser Hinsicht?

Bekann­ter­weise hat man nie aus­ge­lernt, ich würde noch mil­lio­nen Sachen sehr gerne aus­pro­bie­ren, am liebs­ten alles gleich­zei­tig, Im Ernst, da gibt es so vie­les, das mich inter­es­siert aber ich noch nicht die Zeit fand mich inten­si­ver damit zu beschäf­ti­gen: Von 3D Model­ling und kom­ple­xere 3D Ani­ma­tion über ana­loge Male­rei, den Umgang mit der Dose, durch­dachte Pro­jek­ti­ons– Instal­la­ti­ons– und zuge­hö­rige Mas­kie­rungs­tech­ni­ken, Actionscript3, Post­pro­duc­tion, Environ­ments, Ver­tief­tes Wis­sen über Ana­to­mie, Mate­rial, Licht usw… Gene­rell sehr gerne hätte ich aber auch noch viel öfters den Mut aus­zu­bre­chen und ent­ge­gen den aktu­el­len Erwar­tungs­hal­tun­gen der Auf­trag­ge­ber zu agie­ren. Eine Birne zeich­nen, wenn der Kunde einen Apfel wünscht — und die Birne dabei der­art schmack­haft machen, dass der gewünschte Apfel noch nie ein Thema war.

Du bedienst unglaub­lich viele krea­tive Fel­der. Erstaun­li­cher­weise kennt man aber gar keine foto­gra­fi­schen Arbei­ten von dir — Ist die Foto­gra­fie ein­fach nicht dein Ding, oder gibt es andere Gründe dafür?

Es gibt durch­aus foto­gra­fi­sche Arbei­ten von mir, jedoch besit­zen diese kaum den sel­ben Wie­der­er­ken­nungs­wert mei­ner zeich­ne­ri­schen Arbei­ten. Ich bin zutiefst beein­druckt von diver­sen Foto­gra­fen, aber liebe den Pro­zess viel­leicht mehr als den Moment, und den reiz­vol­len Gedan­ken kom­plett über der Rea­li­tät zu ste­hen und Wel­ten zu erfin­den. Ich glaube ich zeichne tat­säch­lich viel zu gerne, als dass ich Zeit hätte mich der­art mit Foto­gra­fie aus­ein­an­der­zu­set­zen, um diese auf ein ähnlich hohes Niveau zu brin­gen. Es fehlt mir an tech­ni­scher Erfah­rung und auch Equip­ment. Womög­lich hat es aber auch mit der bereits ange­spro­che­nen Erwar­tungs­hal­tung mir gegen­über zu tun? Aktu­ell kom­men die Leute oft zu mir, weil sie etwas von mir gezeich­ne­tes wollen.

Wen soll­ten wir dei­ner Mei­nung nach als nächs­tes hier inter­viewen, und warum?

Jah­G­rin­goo aka Simon Höfer, weil er ein gott­ver­dammt durch­ge­knall­tes Genie ist und min­des­tens die Welt­herr­schaft ver­dient hat. :D

Ganz spon­tan: Dein aktu­el­ler Lieb­lins­g­künst­ler (im wei­tes­ten Sinne)?

Sti­lis­tisch ganz spon­tan Paul Pope…

3 Web­sites (mit gestal­te­ri­schem / krea­ti­vem / inspi­ra­ti­ven Schwer­punkt), die du regel­mä­ßig besuchst?

ffffound.com | motionographer.com | thefwa.com

Was wür­dest du Leu­ten emp­feh­len, die gerade in der krea­ti­ven Bran­che Fuß fas­sen wol­len? Wor­auf kommt es an?

Kurz gesagt ein­fach machen, dran­blei­ben und nie auf­ge­ben. Ob man dabei mit Pho­to­shop CS5 und Wacom A4 Intuos4 arbei­tet oder aber mit einer Kreide eine Wand bear­bei­tet ist irre­le­vant mei­ner Mei­nung nach.

Ama­deus, vie­len Dank, dass du dir die Zeit genom­men hast! Wei­ter­hin viel Erfolg und viele Grüße in die Schweiz — du hast das letzte Wort!

Herz­li­chen Dank für das Inter­esse und die Anfrage und lie­ben Gruss zurück nach Ber­lin (ich komm dich übri­gens vor­raus­sicht­lich ende April mit ner Aus­stel­lung besuchen)

Ama­deus im Netz:

suffix.tv | monom.ch | videokultur.ch | videopong.net | face­book

Ama­deus freut sich über euer Feed­back! Was hal­tet ihr von sei­nen Arbeiten?

Diese Icons ver­lin­ken auf Book­mark Dienste bei denen Nut­zer neue Inhalte fin­den und mit ande­ren tei­len kön­nen.
  • TwitThis
  • Facebook
  • Digg
  • StumbleUpon
  • del.icio.us
  • Design Float
  • Reddit
  • Mixx
  • Technorati
  • MisterWong
  • email
  • Print

3 Kommentare

5. Februar 2011 12:33

Andrea Klein

Wirk­lich tolle Arbei­ten!!!
Ich beneide jeden,der mit einem Stift sooo zau­bern kann :-)

LG Andrea

5. Februar 2011 13:31

Davis Tox

WOW!!! Mein Favo­rit ist: http://www.sieben-und-achtzig.de/wp-content/uploads/2011/02/amadeus_britcore1.jpg und auch die gan­zen ande­ren Arbei­ten sind erste Sahne, detail­reich und durch­dacht. Respekt!

LG Davis

9. Februar 2011 01:54

Tony Zie­betzki

er ist und bleibt unser liebling :)

liebe grüße aus pots­dam, Tony^

Kommentar wird gespeichert...
Falls Du "fastestfox" oder "fastestchrome" in deinem Browser installiert hast, kann es zu Problemen mit der AJAX-Funktion des Blogs geben.

Kommentieren