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Highend Hautretusche mittels Frequenztrennung

18 Jul 2010, Geschrieben von Peter Rudolph in Photoshop,Tutorials, 37 Kommentare

Highend Hautretusche mittels Frequenztrennung


Dass Jonas Wen­dorf eine Vor­liebe für aus­ge­fal­lene Pho­to­sh­optech­ni­ken hat, das wis­sen wir spä­tes­tens seit sei­nem ers­ten Gast­bei­trag bei uns. Im Arti­kel RGB — Hirn­chir­ur­gie mit Box­hand­schu­hen erklärte Jonas uns, wie man einige Vor­züge eines CMYK Bil­des auch im RGB Farb­raum nut­zen kann. Heute wird es etwas all­tags­taug­li­cher und Jonas behan­delt ein Thema, das viele Foto­gra­fen und vor allem Bild­be­ar­bei­ter inter­es­sie­ren dürfte. Hig­hend Hautre­tu­sche durch Fre­quenz­tren­nung ist das Thema —  wozu das ganze gut ist, erklärt euch Jonas im fol­gen­den Arti­kel am bes­ten selbst. Viel Spaß beim Lesen und bei euren zukünf­ti­gen Hautretuschen!

Wozu das Ganze?

Thema des heu­ti­gen Bei­tra­ges ist die Fre­quenz­tren­nung, genauer gesagt die Anwen­dungs­mög­lich­kei­ten einer der­ar­ti­gen Frequenztrennung. Was soll man sich also unter einer „Fre­quenz­tren­nung“ genau vorstellen? Eine Fre­quenz­tren­nung ist so gese­hen nichts ande­res, als eine Auf­spal­tung des Bil­des in grobe und fei­nere Details. Diese Auf­spal­tung bringt uns den Vor­teil, dass wir die gro­ben Details getrennt von den fei­nen bear­bei­ten kön­nen und umgekehrt. Das heißt, wir kön­nen die grobe Form kor­ri­gie­ren (Licht und Schat­ten nach Belie­ben mani­pu­lie­ren, Fle­cken ent­fer­nen etc.), ohne auf Details ach­ten zu müs­sen und auf der ande­ren Seite die Details bear­bei­ten, ohne extrem auf Licht– und Schat­ten­ver­läufe oder Farbe ach­ten zu müssen.

Nach­dem mein letz­ter Bei­trag bis­lang auf eher weni­ger Reso­nanz stieß und mich die Redak­tion dar­auf hin­wies, dass ich even­tu­ell ein wenig zu sehr in tech­ni­sche Details abge­drif­tet sei, folgt nun ein neuer Ver­such mit einer sehr viel anwen­dungs­las­ti­ge­ren Ausarbeitung. Natürlich kann auch ich nicht aus mei­ner Haut, daher wird ganz am Ende auch noch eine sehr knappe tech­ni­sche Erklä­rung folgen. Wem das nicht genügt, der möge sich bitte die am Ende vor­ge­stell­ten Videos anse­hen, wel­che die pure Tech­nik näher erläutern.

1. Der Aufbau

Der Auf­bau einer Fre­quenz­tren­nung ist recht leicht und lässt sich daher sehr gut in einer Aktion auf­zeich­nen (eine von mir vor­ge­fer­tigte Ver­sion könnt ihr euch im Anhang her­un­ter­la­den). Bei dem gezeig­ten Bei­spiel han­delt es sich um ein Bild von Aes­thete Studios.

Als ers­tes ein­mal dupli­zie­ren wir unsere Hin­ter­grund­ebene zwei mal.

Wir zeich­nen nun die untere Ebene, wel­che wir mit „Tief­pass“ oder auch „LOW“ bezeich­nen, mit einem belie­bi­gen Weich­zeich­nungs­fil­ter weich (in mei­nem Fall nehme ich ein­fach ein­mal den „Filter“-„Weichzeichnungsfilter“-„Gaußscher Weichzeichner“). Der Radius sollte so hoch sein, dass alle Details, die wir erhal­ten wol­len, verschwinden. Das sind die Details, wel­che wir gleich auf unse­rer Hochpass-Ebene erhal­ten werden.

Anschlie­ßend wech­seln wir auf die obere Ebene (wel­che wir kur­zer­hand als „Hoch­pass“ oder „HIGH“ bezeich­nen) und gehen auf „Bild“-„Bildberechnungen“.

Der nächste Schritt hängt davon ab, ob ihr in 8Bit oder 16Bit arbeitet.

In 8Bit wählt als Quel­l­e­bene die eben weich­ge­zeich­nete Ebene („LOW“), Kanal: RGB, Füll­me­thode „Sub­tra­hie­ren“, bei einer Ska­lie­rung von 2 und einem Ver­satz von 128.

In 16Bit ändert ihr ledig­lich den Blend­mo­dus auf „Addie­ren“ bei einer Ska­lie­rung von 2 und einem Ver­satz von 0, wobei ihr zusätz­lich die Quel­l­e­bene invertiert.

Was ihr jetzt erhal­ten soll­tet, ist eine (fast) graue Ebene, auf der sich die Details des Bil­des abzeichnen.

Um diese Details nun wie­der mit dem Tief­pass zu ver­rech­nen, stellt den Ebe­nen­mo­dus der Ebene auf „Linea­res Licht“.

Wenn ihr jetzt das Ori­gi­nal­bild wie­der seht, habt ihr alles rich­tig gemacht :-) (wenn nicht, ver­sucht die Schritte noch ein­mal oder benutzt ein­fach meine Aktion).

2. Die Anwendung

Na gut, wir haben jetzt also eine weich­ge­zeich­nete Ebene und eine detail­rei­che graue Masse. Was wol­len wir damit jetzt machen?

Ganz ein­fach :-).

Als ers­tes deak­ti­vie­ren wir kurz die Hochpass-Ebene und sehen nun wie­der unsere wei­che Kopie.

Auf die­ser kön­nen wir nun nach Her­zens­lust Ände­run­gen vor­neh­men, ohne uns Gedan­ken über even­tu­el­len Detail­ver­lust machen zu müssen.

Als klei­nes Bei­spiel wer­den wir zuerst ein­mal eine sehr unru­hige Flä­che suchen, diese mit dem Lasso grob umfah­ren (bei „Wei­che Kante“ soll­tet ihr einen Wert von etwa 10Px ein­ge­stellt haben, da es ansons­ten schnell zu har­ten Kan­ten kommt) und anschlie­ßend einen Weich­zeich­ner anwen­den, um die Flä­che homo­ge­ner zu gestalten.

So gehen wir jetzt durchs gesamte Bild und besei­ti­gen schnell und ein­fach grobe Flecken.

Wenn ihr an heikle Stel­len kommt, wie z.B. die Nase, emp­fiehlt es sich übri­gens durch­aus, auch ein­mal den „Filter“-„Weichzeichnungsfilter“-„Bewegungsunschärfe“ zu benut­zen, mit einem Win­kel, der dem Licht­fluss entspricht.

Spa­ßes­hal­ber könnt ihr jetzt kurz die Hochpass-Ebene wie­der akti­vie­ren und einen schnel­len Vorher-Nachher-Vergleich wagen :-).

Das war schon ein­mal ein schö­ner Ein­stieg, diese gan­zen klei­nen Kor­rek­tu­ren mit dodge & burn vor­zu­neh­men, hätte defi­ni­tiv eini­ges län­ger gedauert :-).

Aber wir sind ja noch gar nicht fer­tig mit unse­rer Tiefpass-Ebene…

Als nächs­tes küm­mern wir uns um einige Berei­che, die wir mit Fil­tern schwie­ri­ger in den Griff bekom­men würden.

Dazu erstel­len wir erst ein­mal eine neue Ebene über der Tiefpass-Ebene und nen­nen diese „Normal“.

Wie der Name schon ver­mu­ten lässt, bleibt diese Ebene auf im Modus „Nor­mal“ und die Deck­kraft auf 100%.

Wie­der las­sen wir unser Auge über das Bild wan­dern und suchen nach Berei­chen, die uns noch nicht gefallen.

Wir wäh­len nun einen wei­chen Pin­sel bei etwa 20%-30% Deck­kraft aus, neh­men bei gedrück­ter [Alt]-Taste eine umlie­gende Farbe und über­ma­len den gewünsch­ten Bereich ganz einfach.

Im Abschluss an die ganze Male­rei könnt ihr diese Ebene natür­lich auch noch ein wenig weich zeich­nen, um Mal­spu­ren zu kaschieren.

Da auch die meiste Farbe auf der Tiefpass-Ebene gespei­chert ist, ist jetzt auch eine gute Gele­gen­heit, Ver­fär­bun­gen zu überpinseln.

Das könnt ihr ent­we­der wei­ter auf der „Normal“-Ebene machen oder ihr legt euch eine neue Ebene im Modus „Farbe“ an, bei der ihr wie oben auch vorgeht.

Wie­der kön­nen wir kurz die Hochpass-Ebene akti­vie­ren und die eben erstellte(n) Ebene(n) ein und aus­blen­den für einen Vorher-Nachher-Vergleich.

Wow, die Tiefpass-Ebene ist abge­han­delt, die For­men sind per­fekt aus­ge­stal­tet, Ver­fär­bun­gen gehö­ren zum Groß­teil der Ver­gan­gen­heit an :-).

Wid­men wir uns also der Hochpass-Ebene, die auch einige inter­es­sante Über­ra­schun­gen für uns in Petto hält.

Als ers­tes akti­vie­ren wir die Hochpass-Ebene wie­der und sehen, dass sämt­li­che Details wie­der im Bild sind.

Auf die­ser Ebene fin­det daher die Detail-Retusche statt :-).

Wir wäh­len eines der übli­chen Retu­sche­werk­zeuge (Stem­pel, Repa­ra­tur­pin­sel), als Auf­nah­me­be­reich „Aktu­elle Ebene“ (wich­tig!), 100% Deck­kraft und Fluss, sowie eine recht harte Pin­sel­spitze (etwa 90%).

Nun kön­nen wir los retu­schie­ren, indem wir immer mit gedrück­ter [Alt]-Taste einen schö­nen Bereich auf­neh­men und mit einem Links­klick platzieren.

Der Vor­teil der Hochpass-Ebene ist hier­bei, dass wir nur mit Details und nicht mit For­men arbei­ten, wir müs­sen uns also wenig Gedan­ken dar­über machen, ob Licht und Farbe der Quelle stim­men, son­dern nur, ob die Details gut ins Ziel pas­sen (Wan­gen­po­ren pas­sen z.B. nicht so gut auf die Stirn, weil deren Struk­tur zu unter­schied­lich ist).

Stellt es euch in etwa vor, wie Arbei­ten mit einem Repa­ra­tur­pin­sel, wel­cher Farbe und Licht per­fekt anpasst.

Ich gehe hier­bei meis­tens mit dem nor­ma­len Stem­pel vor, weil ich die zusätz­li­che Anpas­sung des Repa­ra­tur­pin­sels nicht benötige.

Für rich­tig prä­zise Arbei­ten kann es hier­bei übri­gens durch­aus von Vor­teil sein, den Blend­mo­dus des Stem­pels tem­po­rär von „Nor­mal“ auf „Auf­hel­len“ oder „Abdun­keln“ zu stellen.

Nach­dem wir jetzt alle Haut­un­rein­hei­ten ent­fernt haben (in mei­nem Bei­spiel ist noch lange nicht alles ent­fernt, aller­dings habe ich das Bild bereits ein­mal kom­plett retu­schiert und erspare mir jetzt eine unsin­nige Neu­re­tu­sche ;-)), kön­nen wir zum nächs­ten Schritt über­ge­hen: Dem dodge & burn.

Auch hier kommt uns wie­der (wenn auch indi­rekt) die Tiefpass-Ebene zur Hilfe.

Auf die­ser ist, wie bereits erwähnt, der Groß­teil der Farbe gespei­chert, ent­spre­chend erhal­ten wir trotz inten­si­vem Aufhellen/Abdunkeln unse­rer Hochpass-Ebene nur sehr geringe Farbverschiebungen.

Um das Ganze non-destruktiv zu gestal­ten, erstel­len wir uns jetzt eine neue Ebene im Modus „Wei­ches Licht“ und ver­bin­den sie mit­tels Schnitt­maske mit der Hochpass-Ebene.

Ihr soll­tet aller­dings beach­ten, dass die dodge & burn-Ebene durch die Ver­bin­dung mit dem Hoch­pass (im Modus „Linea­res Licht“) ein wenig stär­ker ist, als es nor­mal der Fall wäre.

(Ich habe mir hier ein­fach eine in der Deck­kraft redu­zierte Kopie mei­ner gesam­ten dodge & burn-Ebenen geschnappt und übers Bild gelegt, daher kann es sein, dass man­che Stel­len nun schlim­mer aus­se­hen, als vor­her, je nach­dem, wie meine ursprüng­li­che Retu­sche abweicht.)

Soll­tet ihr als letz­tes noch das Bedürf­nis ver­spü­ren, euer Gesamt­bild ein wenig zu schär­fen (z.B. für die Webaus­gabe), könnt ihr dies auch sofort und non-destruktiv machen, indem ihr eine Ein­stel­lungs­ebene Gra­da­ti­ons­kur­ven anlegt (eben­falls mit Schnitt­maske), bei die­ser den Mit­tel­punkt fixiert und nun die Lich­ter, bzw. Schat­ten mit einer S-Kurve verstärkt.

Das hat die Aus­wir­kung einer nor­ma­len Unscharf­mas­kie­rung, mit dem Vor­teil, dass ihr Lich­ter und Schat­ten getrennt von ein­an­der beein­flus­sen könnt (also eher ähnlich dem Selek­ti­ven Scharfzeichner).

Das war jetzt die grund­sätz­li­che Anwen­dung einer Frequenztrennung :-).

Aber natür­lich ist auch das noch nicht alles ;-).

Wir kön­nen uns auch eine leicht abge­wan­delte Tech­nik zu Nutze machen, wenn wir kei­nen Wert auf beson­ders gründ­li­che Retu­schen legen und eigent­lich nur kurz die Haut in unse­rem Bild glät­ten wollen.

Wir füh­ren dazu ein­fach eine Tren­nung durch, wie in „1. Auf­bau“ beschrieben.

Die­ses Mal ach­ten wir aller­dings dar­auf, dass unser Weich­zeich­ner die Haut so weich macht, wie wir sie im End­ef­fekt gerne hätten.

Nun löschen wir die Tiefpass-Ebene wie­der und inver­tie­ren die Hochpass-Ebene (das Ergeb­nis sollte exakt dem Tief­pass gleichen).

Wen­det nun auf die­ser inver­tier­ten Hochpass-Ebene wie­derum einen Weich­zeich­nungs­fil­ter an und wie durch ein Wun­der kom­men alle Details wie­der zum Vorschein :-).

Übri­gens: vie­len wird diese Anwen­dung in abge­wan­del­ter Form bereits bekannt vorkommen.

Man benutzt eine Ebe­nen­ko­pie, inver­tiert diese, ändert den Modus in „Strah­len­des Licht“ und lässt erst den „Filter“-„Sonstige Filter“-„Hochpass“,

anschlie­ßend den „Filter“-„Weichzeichnungsfilter“-„Gaußscher Weich­zeich­ner“ auf diese Ebene angewandt.

Lei­der ist diese Tech­nik tech­nisch nicht ganz sau­ber, wes­halb sie an Kon­trast­kan­ten oft leuch­tende Kon­tu­ren hinterlässt.

Um die­ses Pro­blem zu umge­hen, aller­dings trotz­dem nicht den kom­plet­ten Weg über die Fre­quenz­tren­nung gehen zu müs­sen, könnt ihr so vor­ge­hen, wie gehabt, mit dem klei­nen Unter­schied, dass ihr den Blend­mo­dus auf „Linea­res Licht“ ändert und die Flä­chen­deck­kraft auf 50% reduziert.

(Nur falls ihr euch wun­dern soll­tet: die extre­men Unter­schiede zwi­schen dem inver­tier­ten ursprüng­li­chen Hoch­pass und dem neu erstell­ten liegt daran, dass ich beim neu erstell­ten zwecks Demons­tra­tion einen sehr viel höhe­ren Radius gewählt habe.)

Das Pro­blem hieran ist aller­dings, dass wir nun auf den nor­ma­len Hoch­pass ange­wie­sen sind.

Die­ser hat den Nach­teil, dass er tech­nisch bedingt keine Kon­tu­ren bewah­ren kann und wir daher um Kan­ten herum oft Säume erhalten.

Abhilfe schafft eine Fre­quenz­tren­nung, bei der als Weich­zeich­nungs­fil­ter ein Fil­ter wie „Filter“-„Weichzeichnungsfilter“-„Matter machen“ (mein Favo­rit, aller­dings sehr lang­sam) oder der „Filter“-„Rauschfilter“-„Helligkeit inter­po­lie­ren“ (benutze ich in mei­ner Aktion zur nor­ma­len Tren­nung immer).

Das war jetzt defi­ni­tiv eine Menge Stoff :-)

Ich hoffe mal, ihr seid trotz­dem gut mit­ge­kom­men, wenn nicht, ist das auch nicht schlimm, das meiste ergibt sich eigent­lich beim Arbei­ten mit den bei­den Fre­quen­zen von ganz alleine.

Oder ihr schreibt mir ein­fach, meine Kon­takt­da­ten sind ganz unten angegeben :-)

3. Knappe Erklärung

Wie bereits anfangs ange­droht, würde ich gerne noch ein­mal in aller Kürze erklä­ren, warum eine Fre­quenz­tren­nung so gestal­tet wird, wie wir sie eben gemacht haben.

Vom Prin­zip her bauen wir dar­auf auf, dass ein Tief­pass (Weich­zeich­ner) + ein Hoch­pass wie­der das Ori­gi­nal­bild ergeben.

Zum Addie­ren des Hoch­pas­ses benut­zen wir nun die Füll­me­thode „Linea­res Licht“, wel­che nach dem Prin­zip C = B+2*A-1 arbeitet.

C ist hier­bei das Ergeb­nis, B ist der Hin­ter­grund und A ist die aktu­elle Ebene.

Hieran sieht man, dass A zwei mal gewich­tet wird, wir wol­len aller­dings nur eine ein­fa­che Wich­tung der aktu­el­len Ebene.

Um dies zu errei­chen, wen­den wir eine Ska­lie­rung (Divi­sion) von 2 an (bzw. 50% Flä­chen­deck­kraft), um die aktu­elle Ebene auf die pas­sende Stärke zu reduzieren.

Wem diese sehr grobe Erklä­rung nicht aus­reicht, kann sich natür­lich gerne meine Videos anschauen, in denen ich die Tech­nik haar­ge­nau erklärt habe :-).

Teil 1:

Teil 2:

Ich hoffe, es hat euch gefal­len, über Feed­back freue ich mich natür­lich immer!

LG,

Jonas

PS: Wenn ihr irgend­wel­che Fra­gen habt, sei es zur Fre­quenz­tren­nung oder ande­ren Tech­ni­ken in Pho­to­shop, könnt ihr mir natür­lich gerne eine Mail schrei­ben an jonas_wendorf@web.de oder im Skype an JonasW234.

Hier noch die Photoshop-Aktion zur Auto­ma­ti­sie­rung der Fre­quenz­tren­nung und die PSD-Datei, um den Ebe­nen­auf­bau bes­ser nach­voll­zie­hen zu können.

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37 Kommentare

19. Juli 2010 20:22

Annett-G

Oh! Har­ter Stoff. Ich werd mal bissl Zeit inves­tie­ren, und mich damit aus­ein­an­der­set­zen. Ich denke, es wird sich loh­nen, da spä­ter die Retu­sche sicher um eini­ges fixer geht.

20. Juli 2010 13:23

AndreaK

Wie immer ein Topp Bei­trag,
hab alles super ver­stan­den und mir den Arti­kel gleich unter meine Lese­zei­chen gepackt.Der ein oder andere kommt ja doch mal hier ange­da­ckelt und möchte ne Kosmetikbehandlung :-)

LG Andrea

25. Juli 2010 18:06

CMD­Vi­su­als

Genial — hat mir die Bear­bei­tungs­zeit eines Aktes gerade um mehr als 50% ver­kürzt. Hau­fen­weise auf­wän­di­ges Dodge and Burn hat sich erledigt.

Top!

3. August 2010 21:45

Annett-G

Ich habe die Methode inzwi­schen bei meh­re­ren Bil­dern ver­wen­det.. ein­fach genial !
Beson­ders gefällt mir, dass man damit Augen­ringe und Fle­cken auf den Lip­pen ent­fer­nen kann, ohne die Wim­pern und klei­nen Fält­chen anzu­grei­fen.
Auf der Hoch­pas­s­ebene kann man end­lich auch bis zum Haar­an­satz retu­schie­ren, ohne dass dunkle Farb­ver­schie­bun­gen ent­ste­hen. Auch die Retu­sche von schlim­men Fin­ger­nä­geln gelang mir damit mühe­los.
Fürs Schär­fen fehlt mir noch das nötige Feingefühl.

8. August 2010 14:10

Spike

Bes­ten Dank für den tol­len Arti­kel. Habe mal an einem eige­nen Bild ver­sucht das Ganze nach­zu­stel­len. Ent­we­der ich mache was falsch oder bei gro­ßen Bil­der im 8bit Modus muss man die Trans­pa­renz der LOW Ebene etwas zurück­neh­men. Ich denke die Bild­größe beein­flusst auch man­chen Para­me­ter. Aber noch­mals .. Hut ab. Wie lernt man so was? Erzähl mal mehr von Dir Jonas, was Du machst. Ich glaube das wäre spannend!

August 08 2010 14:52 pm

Jonas Wendorf

Hallo Spike,

freut mich, dass dir der Artikel gefallen hat :-).
Die Bildgröße sollte eigentlich für die Berechnung egal sein. Was allerdings sein kann ist, dass du dich auf einer Zoomstufe von < 100% befindest, da macht manchmal Photoshops Anzeige ein wenig Probleme ;-). Vielleicht hast du allerdings auch die Deckkraft in den Bildberechnungen nicht auf 100% stehen, bzw. die "Maske" aktiviert?
Wenn das nicht der Fall ist, probier mal aus, ob meine Aktion immer noch die selben Probleme macht und wenn ja, schreib mir doch einfach eine E-Mail oder noch besser im Skype (meine Kontaktdaten stehen ja weiter oben :-)).

Die Methode selbst habe ich hier gelernt: http://www.modelmayhem.com/po.php?thread_id=439098, die wirkliche Technik dagegen habe ich mir selbst zusammengebastelt, weil die auf der Seite m.M.n. ein wenig unter den Tisch gefallen ist, bzw. vollkommen falsch erklärt wurde *g*.

Insgesamt surfe ich aber ständig im Internet und bin immer auf der Suche nach neuen Techniken bzw. wenn ich selbst eine neue Technik brauche, versuche ich auch, mir ein passendes Verfahren zu entwickeln. Das dauert manchmal ein wenig, aber bringt meistens am Ende den gewünschten Erfolg und man lernt eine Menge dabei!

Über mich gibt es nicht so viel zu erzählen eigentlich ;-). In meiner Freizeit bin ich noch mehr oder weniger begeisterter Java-Programmierer (dank Informatik-Kurs in der Schule :-)), was mir wohl auch bei einigen der Berechnungen gut hilft.
Entgegen der verbreiteten Gerüchte habe ich übrigens weder Physik, noch Mathematik als Leistungskurse (*g*), sondern Deutsch und Englisch.
Photoshop mache ich jetzt auch seit ungefähr zwei Jahren, allerdings beschäftige ich mich noch nicht allzu lange mit der wirklichen Technik/Mathematik (und damit immer komplexeren Methoden). Die Begeisterung dafür kam erst vor ca. einem halben Jahr bei mir auf :-).

Ach ja und wie du merkst, neige ich zu ausführlicheren Texten *g*

LG,
Jonas

14. August 2010 17:54

Fried­rich Ganter

Ich habe die Methode bei einer „rei­fe­ren“ Frau pro­biert. Damit bekommt man wirk­lich die Farb­fle­cken weg ohne die Haut­struk­tur zu beein­flus­sen. Auch bei Augen­rin­gen funk­tio­niert es natür­li­cher als meine bis­he­rige Methode.
Aller­dings ist die Methode mit Aus­wahl und Weich­zeich­nen auf der Soft-Ebene etwas umständ­lich. Ich müsste mal pro­bie­ren ob es mit Weich­zeich­ner als Smart­fil­ter und Malen in der Maske bes­ser geht. Ich male lie­ber in Mas­ken als mit Aus­wah­len zu han­tie­ren.
Vie­len Dank auf jeden Fall!

14. August 2010 17:57

Spike

Danke für das State­ment Jonas — ich werde es noch­mal tes­ten und ein Feed­back geben.

17. August 2010 12:19

Spike

Hallo Jonas, Dau­men hoch. Ich hatte mich von Fried­rich etwas beein­flus­sen las­sen. Die Idee auf der LOW Ebene mit einem Smart­ob­jekt zu arbei­ten war im ers­ten Ansatz ver­füh­re­risch (non­destruk­tiv). Aber darin liegt das Pro­blem. Die nach­träg­li­che Ver­än­de­rung des gauß­schen Weich­zeich­ners auf der Smart­ob­jek­t­ebene führt zu extrem nega­ti­ven Ergeb­nis­sen. Irgend­wie auch klar, man ver­rech­net HIGH mit LOW zu einem bestimm­ten Zeit­punkt, ändert man jetzt LOW nach­träg­lich führt es zu abwei­chen­den Ergeb­nis­sen — so zumin­dest meine Erklä­rung (lai­en­haft — wenn der Grund wo anders liegt schrei­tet der Meis­ter sicher ein! ;-) ) Mein Fazit: Man DARF kei­nes­falls die LOW Ebene gesamt son­dern nur par­ti­zi­ell ändern. Im Ergeb­nis, eine zeit­spa­rende Retu­sche mit der man sehr gezielt Ein­fluss neh­men kann. Per­fekte Anlei­tung .. ein dickes DANKE dafür!

August 17 2010 13:47 pm

Jonas Wendorf

Hallo Spike :-),

stimmt, die LOW-Ebene global zu beeinflussen zerstört den Zusammenhang der beiden Ebenen.
Manche Leute machen es trotzdem - beabsichtigt - indem sie die LOW-Ebene kopieren, weich zeichnen und anschließend mit einer Maske an bestimmten Bereichen wieder einblenden.
Friedrichs Idee ist da ein wenig eleganter mit einem Smart Filter, dessen Maske man selektiv weiß malt an den Stellen, wo man den Effekt benötigt.
Allerdings ist man bei beiden Möglichkeiten auf einen einzelnen Radius angewiesen, weil die Filtermasken für alle Filter gelten und somit die Flexibilität wieder ein wenig einschränken imo.

LG,
Jonas

17. August 2010 13:11

Fried­rich Ganter

Hallo Spike!
Ich habe extra was wich­ti­ges unter­bro­chen um es jetzt selbst zu pro­bie­ren: Es funktioniert!

Du machst dir nor­mal die 2 Ebe­nen (ich hab da ein­fach die Aktion genom­men)
Dann wan­delst du die LOW Ebene in ein Smart­ob­jekt um. Dann machst dar­auf einen Gauß­schen Weich­zeich­ner mit ca. 20–30 Pixel. Die Maske die­ses Smart­fil­ters machst du schwarz. Dann kannst du mit einem weis­sen Pin­sel in die­ser Maske fein retu­schie­ren.
Du kannst aber nach­träg­lich noch den Weich­zeich­ner auf z.B. 10 Pixel ver­in­gern, oder auf 50 Pixel, du siehst alles live.
Du kannst auch gleich mit z.B. 50 Pixel weich­zeich­nen und nur 50% Deck­kraft weiß neh­men, und bei hart­nä­cki­gen Stel­len noch­mal drü­ber­ma­len.
Ich finde das die geilste (oder um einen bestimm­ten Schwei­zer Typen zu zitie­ren: „eine frea­kige Methode“) um zu retuschieren.

Sobald ich etwas Luft habe, werde ich ein Video­tu­to­rial auf mein Blog stellen.

August 17 2010 13:44 pm

Jonas Wendorf

Hallo Friedrich,

du hast natürlich Recht, dass deine beschriebene Methode funktioniert :-).
Allerdings grenzt sie m.M.n. die Flexibilität ziemlich ein, weil man auf einen einzigen Radius beim Weichzeichner angewiesen ist, den man dann selektiv aufträgt (sobald Adobe uns jeweils eine Maske pro Smart Filter erlaubt, hat sich das Problem erledigt).
Das kann z.B. dann problematisch werden, wenn du einen großen Radius wählst, um gröbere Flecken zu entfernen und dann in Kantenbereiche gehst, um dich um kleinere Details zu kümmern.
Im Endeffekt würde zmdst. ich dadurch sehr viel Zeit verlieren und - Hand aufs Herz - Non-Destruktivität ist schön und gut, aber wenn sie mich mehr Zeit kostet, als sie effektiv einspart, arbeite ich gerne auch ein wenig destruktiv (schließlich stemple ich auch auf der HIGH-Ebene selbst, statt ein Workaround zu benutzen (möglich, aber ziemlich umständlich und ineffektiv)).

LG,
Jonas

PS: Schick mir bitte den Link zu deinem Video, würde ich mir gerne mal ansehen :-)!

17. August 2010 14:06

Fried­rich Ganter

Hi Jonas!
Du hast recht, aber diese Methode sollte für die meis­ten Berei­che rei­chen (z.B. große Flä­chen). Die Fein­ar­beit kann man ja dann noch immer direkt auf der LOW Ebene machen.
Sobald ich das Video habe werde ich hier auch den Link rein­stel­len.
Ich werde natür­lich erwäh­nen das die Tech­nik von dir ist.

August 17 2010 14:28 pm

Jonas Wendorf

Hi Friedrich,

stimmt, für die meisten Bereiche reicht es vollkommen aus so :-).

Es ist nett, dass du mich erwähnen möchtest, allerdings habe ich die Technik auch nicht erfunden, also mach dir da nicht allzu viele Gedanken ;-)!

Ich freue mich schon auf das Video!

LG,
Jonas

17. August 2010 17:40

Spike

Unbe­dingt den Link Dei­nes Videos pos­ten Fried­rich, vorab schon mal danke.

31. August 2010 09:06

Den­nis

Was ich mich momen­tan frage ist: wie kann ich non-destruktiv auf der HF-Ebene retu­schie­ren? Die Frage habe ich mir auch in ande­rem Zusam­men­hang schon­mal gestellt. Nor­ma­ler­weise (bei Ebe­nen mit der Füll­me­thode „nor­mal“) würde ich ein­fach eine wei­tere Ebene drü­ber­le­gen und auf die­ser retu­schie­ren. Nun ist die HF-Ebene aber grau und hat die Füll­me­thode „linea­res Licht“. Der Bereichs­re­pa­ra­tur­pin­sel kann ent­we­der nur von der aktu­el­len (Retusche-)Ebene auf­neh­men (das geht aber nicht, weil die noch leer ist), oder von allen Ebe­nen (das geht auch nicht, denn dann repa­riert er die graue Ebene mit far­bi­gen Kleck­sen die mit der Füll­me­thode nicht gehen). Was kann man da machen?

Als Not­lö­sung habe ich der HF-Ebene mal eine weiße Maske ver­passt. Dann kann ich zumin­dest dort schwarz malen (und somit aus­blen­den) wo unschöne Details lie­gen. Das ist z.B. bei klei­nen Pickel­chen brauch­bar. Aber eigent­lich ja geschum­melt. Und bei grö­ße­ren Stel­len geht es gar nicht, weil dann ja kom­plett die Details fehlen.

Hat jemand eine Idee?

Habe die Tech­nik übri­gens auch bei Model­May­hem gelernt, ver­wende z.Zt. die Aktion von Photons2Pixels ( http://www.nunuvyer.biz/Photoshop/Others.atn ) und habe jetzt beim Goog­len zufäl­lig die­sen (wirk­lich gut geschrie­be­nen) Bei­trag entdeckt…

31. August 2010 09:08

Den­nis

Achso, übri­gens: seht Euch mal die Aktion an deren Link ich gepos­tet habe, falls Ihr die noch nicht kennt. Diese Tones-Ebene ist ziem­lich cool…

August 31 2010 17:12 pm

Jonas Wendorf

Hallo Dennis,

scheinbar ist der erste Kommentar, den du geschrieben hast, nicht mehr zu lesen (zum Glücke bekomme ich immer Benachrichtigungen per Mail ;-)).
Es gibt in der Tat einen Umweg, um auf der HIGH-Ebene non-destruktiv zu arbeiten.
Dazu musst du einfach die HIGH-Ebene unter die LOW-Ebene verschieben und die Füllmethode der LOW-Ebene auf "Ineinanderkopieren" stellen (die Füllmethode der HIGH-Ebene sollte kurzzeitig wieder auf "Normal" gestellt werden).
Jetzt kannst du eine neue Ebene anlegen zwischen den beiden, dort mit einem beliebigen Werkzeug mit dem Aufnahmebereich "Aktuelle und darunter" deine Retusche durchführen und anschließend alles wieder in den Ursprungszustand versetzen.

Blöderweise hast du dabei allerdings keine 100% akkurate Darstellung des Gesamtbildes, daher hat sich diese Methode für mich als nicht sonderlich produktiv heraus gestellt. Und wie oben schon einmal erwähnt, ist mir die Non-Destruktivität zwar wichtig, aber nur solange sie mir wirkliche Vorteile bringt (in diesem Fall ist sie mir z.B. zu nachteilig).

Bei der von dir geposteten Aktion (http://www.nunuvyer.biz/Photoshop/Others.atn) ist übrigens wenn mich mein schneller Test nicht trügt, die Frequenztrennung nicht ganz sauber.
Was dich aber wohl mehr interessieren wird, ist die "Tones"-Ebene.
Diese ist lediglich ein Bandpass (d.h. eine weich gezeichnete Kopie der LOW-Ebene) und m.M.n. eignet sich Friedrichs Methode mit dem Smart Filter da besser.

LG,
Jonas

31. August 2010 21:40

Den­nis

Hi Jonas! Danke für den Tipp! Die non-destruktive Methode ist dann wirk­lich zu umständ­lich. Du hast also Recht, dass das destruk­tive Arbei­ten hier am prak­ti­ka­bels­ten ist.

Du hast auch Recht, dass die Fre­qunz­tren­nung bei der Aktion etwas unsau­ber ist. Habe das heute noch­mal unter­sucht. Liegt ver­mut­lich daran, dass hier drei sepa­rate High-Ebenen mit unter­schied­li­chen Grenz­fre­quen­zen ange­legt und überein­an­der geblen­det wer­den. Ich kann aber auch wenig Mehr­wert in den dreien erken­nen, daher ver­wende ich jetzt wie­der meine sim­ple Zweiband-Aktion (nur High und Low) und erstelle mir dazwi­schen eine Tones-Ebene mit Maske… ähnlich dem Ansatz von Fried­rich und Spike. Dass man dabei auf einen Radius fest­ge­legt ist, stört mich kaum. Bei Bedarf kann man ja auch meh­rere Tones-Ebenen nehmen.

Noch­mal zur Tones-Ebene: das ist ein Tief­pass, kein Band­pass. Denn wenn Du die dupli­zierte Low-Ebene (Tief­pass) noch­mal mit einem stär­ke­ren Gaus­sian Blur über­ziehst, dann bekommst Du schlicht wie­der einen Tief­pass, aller­dings mit noch tie­fe­rer Grenz­fre­quenz. Das Band fängt aber nach wie vor ganz unten an. Was kommt in Kom­bi­na­tion mit den ande­ren Ebe­nen her­aus? Eine Band­sperre! Warum? Weil in der Tones-Ebene einige Mit­ten­fre­quen­zen feh­len. Die sind zwar in der Low-Ebene ent­hal­ten, aber diese wird ja von Tones über­deckt. In der High-Ebene feh­len sie sowieso, denn die ist ein­fach das Kom­ple­ment zur Low-Ebene und hat die glei­che Grenz­fre­quenz. Mit der Deck­kraft der Tones-Ebene (bzw. ihrer Maske) kann man also das Mit­ten­band absen­ken… genau wie bei einem Equa­li­zer in der Stereoanlage :-)

September 01 2010 16:48 pm

Jonas Wendorf

Ups, du hast natürlich recht mit der Bandsperre!

Mit der Terminologie bin ich mir (wie man wohl merkt) teilweise noch ein wenig unsicher, das meiste habe ich nämlich von Wikipedia übernommen, weil ich seit der 8. Klasse keinen Physikunterricht mehr hatte ;-).
Daher vielen Dank für den Hinweis, ich werde mich auch damit wohl noch einmal ein wenig gründlicher auseinander setzen :-).

LG,
Jonas

8. September 2010 14:00

mibreit

Ser­vus!

Ich komm zwar eher aus der Land­schafts­fo­to­gra­fie aber ich hab mir gerade mal über­legt wofür ich die Fre­quenz­tren­nung wie von dir beschrie­ben ver­wen­den könnte. Und siehe da, wenn ich auf dra­ma­ti­schen Him­mel aus bin arbeite ich oft mit sehr star­ken Kon­tras­tan­pas­sun­gen (Kur­ven) die auch unwei­ger­lich zu einer Ver­stär­kung von Rau­schen füh­ren kön­nen. Mit der Fre­quenz­tren­nung wende ich sol­che Kon­tras­tan­pas­sun­gen ein­fach auf die Tief­pass ebene an und ver­meide so genann­tes Pro­blem. Ich muss noch ein bischen aus­pro­bie­ren und an den Reg­lern dre­hen aber es ist auf jeden Fall eine inter­es­sante Anwen­dung. Mit dem Radius vom Weich­zeich­ner kann ich genau fest­le­gen auf wel­che berei­che der Kon­trast ange­wen­det wer­den soll. Wird wesent­lich sauberer!

Vie­len Dank für die­ses klasse Tuto­rial. Ich werd da bestimmt noch mehr Anwen­dungs­mög­lich­kei­ten finden.

Grüße

8. September 2010 20:43

Den­nis

@mitbreit: ziem­lich coole Anwen­dung! Habe das mal aus­pro­biert und prin­zi­pi­ell funk­tio­niert es. Ist aber auch nicht tri­vial. Bei mei­nem Test­bild war z.B. ein Fel­sen im Hin­ter­grund unter­be­lich­tet. Den konnte ich zwar auf­hel­len (in der Tiefpass-Ebene), aber dann war die Struk­tur fast weg. Warum? Eigent­lich ist die Struk­tur in der Hochpass-Ebene noch vor­han­den, aber der Kon­trast ist nach der Auf­hel­lung zu gering. Ist ja auch logisch: wenn ich Hel­lig­keits­werte um die 10 habe und Struk­tur von +/- 2, dann sind das 20% (also Werte von 8 bis 12). Helle ich jetzt auf 50 auf und belasse die HF gleich, dann bekomme ich Werte von 48 bis 52, also nur noch 4% Varia­tion. Wenn ich den Kon­trast aber erhöhe, dann ver­stärkt sich auch wie­der das Rauschen.

In der Pra­xis muss man ver­mut­lich mit ver­schie­de­nen Radien expe­ri­men­tie­ren und ein Gefühl dafür ent­wi­ckeln. Viel­leicht braucht man auch ein drit­tes Frequenzband.

9. September 2010 09:35

mibreit

@Dennis: Ein­fa­ches Auf­hel­len oder abdun­keln hab ich noch nicht pro­biert. Ich habe momen­tan auch haupt­säch­lich mit Him­mel getes­ted, weil ich da gern etwas dra­ma­tik habe und im Him­mel ist die egtl Fein­struk­tur oft nicht so aus­ge­prägt oder wich­tig, aber bei zu star­kem Kon­trast kommt oft Rau­schen rein. Des­halb fand ich da die Fre­quent­z­ten­nung ganz gut. Hatte mal mit Radien um die 10 getes­ted und da schon erheb­lich Rau­schen ver­mie­den bei guter Erhal­tung der Wol­ken­struk­tu­ren. Zu kna­ckig müs­sen die ja nicht sein.

Für dei­nen Anwen­dungs­fall hast du wohl recht, Ich werd am Wochen­ende dann auch mal etwas inten­sie­ver tes­ten. Das war ges­tern nur mal ein schnel­ler test an 3 Bil­dern, wo ich mal ne über­trie­ben starke kontrast-Kurve im Him­mel genom­men hab und ver­gli­chen hab.

Grüße

19. September 2010 19:59

High-End Retu­sche nach der Methode der Fre­quenz­tren­nung — Foto­gra­fieb­log – Fried­rich Ganter

[…] Methode lernte ich von Jonas Wen­dorf, zum Nach­le­sen gibt es den Ori­gi­nal­ar­ti­kel auf http://www.sieben-und-achtzig.de. Der Autor hat eine Photoshop-Aktion zum Erstel­len der Ebenen […]

19. September 2010 20:01

Fried­rich Ganter

End­lich habe ich es geschafft das Video zu machen. Ihr fin­det es auf mei­nem Blog: http://wenig-worte.de/2010/09/high-end-retusche-nach-der-methode-der-frequenztrennung/

Ich hoffe, es ist ver­ständ­lich genug.

September 19 2010 21:01 pm

Jonas Wendorf

Hallo Friedrich,

das Video gefällt mir wirklich gut :-)!
Du hast schön viele Anwendungsbereiche in ein Video gepackt, ohne dabei irgendwo zu langweilig/kompliziert in den Erklärungen zu werden.

(Allerdings hatte ich eigentlich gehofft, dass nicht alle meine Beiträge zu dem Thema als sehr mathematisch und kompliziert aufgenommen werden *g*)

LG,
Jonas

25. September 2010 11:59

Malekems-online

sehr inti­resno, danke

14. November 2010 13:59

Tuto­rial zur Retu­sche „Vam­pire“ — Konish­ki­chen Artwork

[…] 2. Danach habe ich das Model über die Kanäle frei­ge­stellt. Ins­ge­samt benö­tigte ich dafür drei ein­zelne Frei­stel­ler, um das Model sau­ber vom Hin­ter­grund zu lösen. Die recht schlechte Qua­li­tät des Aus­gangs­bil­des hat das natür­lich nicht leich­ter gemacht. Dann habe ich mit dem Reparatur-Pinsel und dem Kopier­stem­pel die Unrein­hei­ten der Haut, den über­ste­hen­den BH am Hemd sowie einige stö­rende Haare ent­fernt. Gerade für Unrein­hei­ten der Haut emp­fiehlt sich z.B. auch die Bear­bei­tung mit­tels der Fre­quenz­tren­nung (diese Methode lernte ich erst spä­ter ken­nen). Ein sehr gutes Tuto­rial fin­det sich hier. […]

15. Januar 2011 15:08

Johnn

Das mit abstand nütz­lichste tut das ich bis jetzt gele­sen habe!
Gerade mit der unter­schied­li­chen Hel­lig­keit der Haut hatte ich immer Pro­bleme mit die­ser Tech­nik fuk­tio­niert das wirk­lich einwandfrei!

2. Mai 2011 21:11

Lukas

Hey Jonas,
rich­tig geile Methode, ich bin echt begeis­tert. Hatte vor kur­zem Cal­vin Hol­ly­wood ein Bild von mir gezeigt, bei dem ich echt Pro­bleme mit der Haut hatte und der inver­tierte Hoch­pass an seine Gren­zen stösst. Der konnte mir nicht erklä­ren wie ich das in den Griff bekomme. MIt der Fre­quenz­tren­nung hats jetzt aller erste Sahne geklappt.
Irgend­wie kann ich bei mir nur bei der Bild­be­rech­nung als Kanal nicht RGB anwäh­len, son­dern nur die ein­zel­nen Kanäle. MIt der Aktion klappts aber trotz­dem. Auf jeden­fall ein rie­sen Danke :D

22. Mai 2011 18:41

Peter

Hallo,

schon im Tuto­rial in DOCMA hatte ich das Pro­blem, das mein Image-Calculation Dia­log (ich nutze die eng­li­sche PS Ver­sion) in CS5 anders aus­sieht wie gezeigt, hier auf der Seite ist es genauso. In mei­nem Dia­log wer­den source 1 und 2 abge­fragt und das Ergeb­nis der Bild­berch­nung kann ich in einem Kanal, einer Aus­wahl oder einem neuen Bild spei­chern. Meine HIGH Ebene sieht immer gleich aus. Wenn ich einen Kanal erstelle und die­sen als Ebene HIGH benutze und mit linea­rem Licht ver­rechne, sieht das Ergeb­nis viel zu hell aus und hat mit dem Ursprungs­foto nicht viel gemein.
Wo liegt mein Fehler??

Gruß

Peter

23. Juni 2011 20:06

DREAMPIXX | Kai

Eigent­lich wollte ich nur fix DANKE sagen. Danke für die­ses wirk­lich gut nach­voll­zieh­bare Tuto­rial und vor allem dafür, dass ich so zu einer wun­der­ba­ren und vor allem effek­ti­ven neuen Art der Beau­ty­re­tu­sche gekom­men bin.
Bemerkenswert!

1. Juli 2011 21:53

Timo Büh­ring

Inter­es­sante Methode! War mir bis­lang noch nicht bekannt aber ich habe es gerade mal aus­pro­biert und ich muss sagen, ich habe mir direkt eine Aktion ange­legt. Ich denke die Methode werde ich dem­nächst öfter mal anwen­den. Man kann sie durch­aus auch dafür ver­wen­den gezielt Details von bestimm­ten Kör­per­stel­len auf andere zu kopie­ren… das gefällt mir :) Danke!

14. August 2011 09:56

brow­ser­Fruits August 2011 | KWERFELDEIN | Foto­gra­fie Magazin

[…] # Eine inter­es­sante Methode zur Haut­be­ar­bei­tung erklärt Jonas Wen­dorf in sei­nem Tuto­rial zur Retu­sche mit Hilfe der Frequenztrennung. […]

14. August 2011 23:35

Der Knip­ser Thread — Seite 76 — inQuake Forum

[…] Retu­sche, bei der Leben übrig blei­ben soll: Hautre­tu­sche durch Fre­quenz­tren­nung Wei­ter unten gibt’s Videos. […]

8. September 2011 22:35

angie

Wie kann man denn diese Bear­bei­tung mit Adobe Pho­to­shop 2.0 machen?
würde mich sehr über eine Ant­wort freuen.
Liebe Grüße
Angie

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