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Papier - Unterschätzter Rohstoff!

09 Jul 2010, Geschrieben von Rene Haas in Gestaltung,Inspiration, 4 Kommentare

Papier - Unterschätzter Rohstoff!


Wir schrei­ben dar­auf, wir bauen dar­aus Flug­zeuge, wir zer­knül­len es und sowieso hat jeder von uns täg­lich damit zu tun — Papier. Vor eini­gen Tagen ging es in unse­rem Arti­kel Ana­lo­ges Zeich­nen – Plä­do­yer für Stift und Papier bereits um den Umgang mit Papier, heute wol­len wir uns die­sem Roh­stoff ein­mal aus­gie­bi­ger widmen. Wenn sich jeder, der die­sen Bei­trag liest, einige Sekun­den Zeit nimmt und mal den Blick über den Schreib­tisch und/oder durch den Raum strei­fen lässt, wird er bemer­ken, wie­viel Papier um einen herum ist, ohne dass man es wirk­lich wahrnimmt.

Ich als beken­nen­der Papier­fe­ti­schist möchte hier mal eine Lanze für das krea­tive Arbei­ten mit Papier bre­chen. In der heu­ti­gen Zeit, wo immer mehr digi­tal gear­bei­tet wird scheint es mir so, als würde Papier nur noch als Mit­tel zum Zweck ange­se­hen. Man krit­zelt schnell 2–3 Noti­zen nieder, übernimmt diese spä­ter in sein Smart­Phone oder sei­nen Com­pu­ter und ent­le­digt sich des Papie­res wie­der — „Ist ja nur Papier“.

Vor dem eigent­li­chen Anfang des Arti­kels sei noch fol­gen­des gesagt:
In den Berei­chen „Geschichte“ und „Her­stel­lung!“ wer­den nicht alle Arbeits­schritte oder his­tro­ri­schen Ereig­nise wider­ge­ge­ben oder aus­führ­lich erklärt. Eine wirk­li­che und aus­fürhli­che Erklä­rung dazu würde nur den Rah­men des Arti­kels spren­gen und wird bei Bedarf in 2 geson­der­ten Arti­keln ver­fasst. Die bei­den Abschnitte sol­len nur einen klei­nen Über­blick geben und kön­nen gerne über­spü­run­gen wer­den falls sich jemand nicht dafür interessiert.

Geschichte

Die ältes­ten uns bekann­ten Infor­ma­ti­ons­trä­ger sind Hölen­wände, auf die unsere Vor­fah­ren durch Zeich­nun­gen ver­sucht haben zu kom­mu­ni­zie­ren und so auch den Beginn einer ganz ande­ren Ära ein­lei­te­ten — der Schrift! Spä­ter namen Kul­tu­ren wie die Sume­rer oder die Baby­lo­nier, bekannt für ihre Keil­schrift, unge­brante Ton­zie­gel, in die sie mit einem Grif­fel ihre Schrift ein­ritz­ten. Im alten Ägyp­ten ging man einen Schritt wei­ter und nahm Papy­rus als Trä­ger von Infor­ma­tio­nen. Papy­rus kann man als indi­rek­ten Vor­fah­ren des heu­ti­gen Papiers anse­hen. Zwar hat es keine Ver­bin­dung mit dem heute bekann­ten Papier aber es bas­siert auf pflanz­li­chen Fasern, wie unser heu­ti­ges Papier auch. Das Papier, das wir ken­nen und nut­zen, hat seine Abstam­mung im alten China. Im Jahre 150 n. Chr. wurde dort wahr­schein­lich das erste Urpa­pier her­ge­stellt — wen ver­wun­dert es da, dass China eben­falls das erste Land war, das Papier­geld (Bank­no­ten) als Zah­lungs­mit­tel gebrauchte. Das dama­lige Papier wurde aus dem Bast des Maul­beer­baums, wel­cher zur Her­stel­lung von Seide, bes­ser gesagt als Fut­ter für die Sei­den­rau­pen, diente und Sei­den­fa­sern her­ge­stellt. Zur dama­li­gen Zeit wurde die Kunst der Papier­her­stel­lung geheim­ge­hal­ten, doch kam es mit der Zeit über Asien in die ara­bi­schen Län­der und von dort aus nach Europa wo es, dank des tech­ni­schen Fort­schritts wei­ter­ent­wi­ckelt, ver­bes­ser und schluss­end­lich seine Her­stel­lung indus­tria­li­siert wurde. Somit stand auch der Erfin­dung des Buch­drucks durch Johan­nes Guten­berg nichts mehr im Wege.

Wer sich näher mit der Geschichte des Papiers aus­sein­an­der set­zen möchte, dem sei der aus­führ­li­che Arti­kel in der Wiki­pe­dia nahe gelegt. Auf alle Fälle ein inter­es­san­tes Thema
für jeden, der sich für Papier inter­es­siert und mehr über die­sen Roh­stoff wis­sen möchte.

Her­stel­lung

Ich hatte das Glück, zu beginn mei­ner Lehre eine Papier­fa­brik von SAPPI besu­chen zu dür­fen, wo dann auch mein Inter­esse für Papier geweckt wurde. Wir hat­ten noch das Glück, dass ein alt ein­ge­ses­se­ner Papier­ma­cher uns durch das Werk geführt hat und dabei stets zwi­schen frü­her und heute ver­gli­chen hat. Wo frü­her noch „kleine“ Äste mit dem Durch­mes­ser eines Ober­schen­kels von Hand ent­rin­det wur­den, so staun­ten wir nicht schlecht als wir über eine Treppe in die rie­sige Ent­rin­dungs­an­lage von SAPPI geführt wur­den. Stämme so dick, dass man sie nicht mit zwei Armen umgrei­fen kann und gute 1–2 Meter lang schlu­gen in einer gro­ßen Trom­mel (3 Stock­werke hoch) und flö­ßen einem einen tie­ri­schen Respekt ein bevor sie vom Häcks­ler inner­halb von Sekun­den zu Holz­schnit­zel ver­ar­bei­tet wur­den (7 Sekun­den pro Baumstamm).

Die so zer­klei­ner­ten Holz­schnit­zel wer­den dann wei­ter­ge­lei­tet in einen gro­ßen Turm wo sie unter Druck und durch Zugabe von Che­mi­ka­lien gekocht wer­den so das sich die Fasern lösen und unge­wollte Stoffe getrennt wer­den. Der dabei ent­ste­hende Cel­lu­lo­se­brei wird dann auf­ge­ar­bei­tet und mit Füll­stof­fen wie Kao­lin, Leim­stoffe und ähnli­chem (abhän­gig vom pro­du­zier­ten Papier) ver­setzt, bevor er auf ein Sieb auf­ge­tra­gen wird.

Apro­pos Sieb, wir alle haben in der Schule bestimmt schon ein­mal selbst Papier geschöpft. Genauso wurde es auch frü­her gemacht, die Mei­sche wurde auf Hand­siebe auf­ge­tra­gen, dann auf einem Filz abge­gautscht und an der Luft getrock­net. Heute erle­di­gen das natür­lich große Maschi­nen (und wenn ich groß sage, dann meine ich GROSS). Wir kamen nun in die Halle wo die Lang­sieb­pa­pier­ma­schine steht. Ein 3 Stock­werke gro­ßes Mons­trum, wel­ches das Papier auf ein lau­fen­des Sieb auf­trägt, dann das Papier auf ein Filz­tuch über­trägt und am Ende des Pro­zes­ses auf eine Rolle auf­wi­ckelt. Also nichts mehr mit roman­ti­scher Papier­her­stel­lung. Hier sind wir auch rich­tig wenn es um die Frage geht wie eigent­lich die Was­ser­zei­chen ent­ste­hen. Auf das lau­fende Sieb wer­den die For­men des Was­ser­zei­chens ange­bracht. Wo nun erha­bene Stel­len sind, set­zen sich natür­lich weni­ger Fasern ab und das Papier wird an die­sen Stel­len folg­lich dün­ner und somit Licht­durch­läs­si­ger. Das ist der ein­zige, aber auch teu­erste Weg, ein ech­tes Was­ser­zei­chen zu erstel­len. Fal­sche Was­ser­zei­chen wer­den spä­ter, zum Bei­spiel im Druck, durch das Auf­brin­gen von bestimm­ten Che­mi­ka­lien erzielt die das Papier an den bedruck­ten Stel­len durch­sich­ti­ger machen. Eine güns­tige Alter­na­tive wenn man nicht gleich 300.000 Bögen (Min­dest­ab­nah­me­menge mit ech­ten Was­ser­zei­chen) Papier beim Her­stel­ler bestel­len will oder kann.

Schluss­end­lich folgt die Wei­ter­ver­ar­bei­tung. Hier­bei ste­hen einem ver­schie­dene Mög­lich­kei­ten wie das Strei­chen oder Kalandrie­ren oder bei­des zur Aus­wahl. Für gestri­che­nes Papier wird es durch eine lei­m­ähn­li­che Flüs­sig­keit geführt, die die Ober­flä­che des Papiers ver­sie­gelt und somit ver­hin­dert, dass die Fasern des Papiers die Tinte spä­ter auf­sau­gen und sie so ver­läuft. Der Vor­gang des Strei­chens kann bis zu 3-mal wie­der­holt wer­den. Hier­bei besteht die Mög­lich­keit, beid­sei­tig zu strei­chen oder eine Seite unge­tri­chen zu belas­sen. Eine auf­ühr­li­che Liste mit den Papier­sor­ten und deren Eigen­schaf­ten fin­der ihr hier -> http://de.wikipedia.org/wiki/Papiersorten

Ver­wen­dung

Die Anwen­dungs­mög­lich­kei­ten für Papier sind nahezu unbe­grenzt. Von Maga­zi­nen über ein­fa­ches Dru­cker­pa­pier bis hin zu gan­zen Bet­ten und ande­ren Ein­rich­tungs­ge­gen­stän­den fin­det Papier eine Ver­wen­dung. Um ein­mal auf­zu­zei­gen wie weit ver­brei­tet Papier in unse­rem all­täg­li­chen Leben ist, lasse ich mei­nen Blick mal durch den Raum schwei­fen in dem ich mich gerade befinde und zähle alles auf, was aus Papier besteht (Papier­mus­ter natür­lich ausgeschlossen):

• Tapete
• Dru­cker­pa­pier
• Ver­pa­ckung mei­nes Früh­stücks (Croi­s­ants vom Bäcker)
• Bücher
• Kata­loge
• Skiz­zen­block
• Stand­lampe
• Spei­ße­karte vom Asia­ten
• Arbeits­blät­ter
• Zeug­nis
• Visi­ten­kar­ten
• Ord­ner
• Urkun­den
• Eti­ket­ten
• Kar­tons
• Ver­pa­ckun­gen
• Kas­sen­bons
• u.s.w.

Mit nur einem Blick habe ich über 30 Objekte (ein­zelne Blät­ter nicht mit­ge­zählt) gefun­den die aus die­sem wun­der­ba­ren Roh­stoff beste­hen. Wir sehen als das Papier über­all prä­sent ist doch kom­men wir nun zum eigent­li­chen Teil die­ses Arti­kels. Die krea­tive Anwen­dung von Papier.


Das rich­tige Papier wählen!

Was bringt einem einem eine per­fekte Gestal­tung und das beste Kon­zept, wenn es auf ordi­nä­rem 80g/m² Kopier­pa­pier gedruckt wird? Die Ant­wort dar­auf erspar ich mir und denke, dass unsere Leser sie selbst beant­wor­ten kön­nen. Doch wie finde ich das rich­tige Papier für meine Arbeit? Dazu bie­ten viele Papier­her­stel­ler, man­che sogar kos­ten­frei inkl. Lie­fe­rung, Papier­mus­ter an, die man ordern kann.

Jeder, und ich meine wirk­lich jeder, der sich im Bereich der Druck­vor­stufe bewegt, sollte sich damit ein­de­cken und die­ses Ange­bot nut­zen. Zwar bie­ten die Papier­her­stel­ler und Online­dru­cker­ein meis­tens eine aus­fürhli­che Beschrei­bung zu ihren Papie­ren an, aber Papier muss man füh­len. Schließ­lich geht es dabei um die Hap­tik und die Emo­tio­nen die das Papier bei einem auslöst!

So steht bei der Beschrei­bung einer bestimm­ten Papier­sorte folgendes:

• geschmei­dig, sanfte Papier­ober­flä­che
• her­aus­ra­gende Wer­be­wirk­s­amt­keit dank ein­zig­ar­ti­ger Ober­flä­che
• Beson­ders für Bro­schü­ren, Ein­bände, Ver­pa­ckun­gen und Gruß­kar­ten geeignet

Die Beschrei­bung klang toll aber das Papier ist für mich ein hap­ti­scher Super-GAU. Schon beim ers­ten Kon­takt bekam ich eine Gän­se­haut und zwar nicht im posi­ti­ven Sinne. Ich bat einen Freund doch auch mal das Papier in die Hand zu neh­men und das erste was mir ent­geg­nete, war ein ange­ekel­ter Blick und die Äusse­rung: „Igitt, was ist das denn bitte?!“. Hät­ten wir die­ses Papier für eine Bro­schüre ver­wen­det, so hätte ich keine 2 Sei­ten darin lesen kön­nen, ohne es ange­ekelt zur Seite zu legen. Das Bei­spiel soll auf­zei­gen, wie wich­tig es ist, das Papier, das man ver­wen­den möchte, selbst in der Hand zu hal­ten und sich nicht nur auf irgend­eine blu­mige Beschrei­bung zu verlassen.

Wie kein ande­rer Aspekt bestimmt bei Print­me­dien das hap­ti­sche Erleb­nis den Ein­druck des Pro­duk­tes. Eine äste­ti­sche Gestal­tung auf einem pas­sen­den Papier, wel­ches womög­lich die emo­tio­nale Wir­kung noch ver­stärkt, ist auf­re­gend wie eine Lie­bes­er­klä­rung. Anders­rum klingt die Bot­schaft einer guten Gestal­tung auf einem bil­li­gen Papier wie ein bereits gebro­che­nes Wahl­ver­spre­chen. Wenn schon beim Papier gespart wird, wie sieht es dann wohl erst bei den Pro­duk­ten aus?!

Bei der Wahl der Papier­sorte ist dar­auf zu ach­ten, dass Gestal­tung und Hap­tik nicht kon­ku­rie­ren. Soll die Mes­sage der Gestal­tung im Vor­der­grund ste­hen, sollte sich das Papier dezent zurück­hal­ten und als Gerüst der Nach­richt die­nen. Wenn hin­ge­gen das Papier die Haupt­rolle spie­len soll, so darf sich der Gestal­ter gerne mal mit sei­nen krea­ti­ven Ergüs­sen zurück­hal­ten und dem Papier die Arbeit überlassen.

Gestal­tung mit Papier

Wer sich nun dem Papier ver­schrie­ben hat, der hat nun die Qual der Wahl was Papier­sorte, Wei­ter­ver­ar­bei­tung und Co. angeht. Um in die­sen Bei­trag noch einen Hauch von Inspi­ra­tion mit ein­flie­ßen zu las­sen, möchte ich hier ein­mal einige Bei­spiele für die krea­ti­ven Mög­lich­kei­ten beim Arbei­ten mit Papier vorstellen:

Stan­zun­gen:



Tras­pa­rent­pa­pier:


Beflo­ckung:

UV-Lack:

Per­fo­rie­rung:

Was­ser­zei­chen:

Papier­struk­tur:

Metal­licef­fekt:

Die-Cut

Papier­mus­ter­bü­cher

Die Preise für die Mus­ter­bü­cher vari­ie­ren sehr stark und kön­nen von kos­ten­los, wie bei Zan­ders, bis hin zu 250 Euro bei Papy­rus rei­chen. Es wird sich sicher­lich nicht jeder  alle Papier­mus­ter­bü­cher brau­chen, aber wer viel mit dem Werk­stoff arbei­tet — für den emp­fiehlt sich eine mög­lichst große Auswahl.

Ein paar Quel­len für Papier­mus­ter haben wie euch hier ein­mal aufgezählt.

Papier­her­stel­ler
www.zanders.com
www.roemerturm.de
www.mayspies.de
www.gmund.com
www.papyrus.com | Kon­takt: info.de@papyrus.com  oder  Tel. 07243/73 961 bis  964.
www.fedrigoni.de

Online-Druckereien
www.laser-line.de
www.fylerwire.de

Wie steht ihr zum Thema Papier? Arbei­tet ihr viel mit Papier oder gehört das Medium für euch schon zum alten Eisen? Wo nutzt ihr Papier und was sind die auf­fal­lends­ten Gestal­tun­gen die ihr jemals mit Papier gese­hen habt?

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4 Kommentare

9. Juli 2010 17:38

Papier – Unter­schätz­ter Roh­stoff? | Sie­ben und Achtzig |

[…] See ori­gi­nal here: Papier – Unter­schätz­ter Roh­stoff? | Sie­ben und Achtzig […]

10. Juli 2010 12:25

CMD­Vi­su­als

Hey,

das ist mal ein wirk­lich guter Arti­kel — schön aus­führ­lich, ange­nehm geschrie­ben. Fast wie in einem guten Magazin.

Ich komme mit „hoch­wer­ti­gem“ Papier lei­der nur sel­ten wirk­lich direkt in Berüh­rung, meis­tens ist es doch nur das 80g/m2 Dru­cker­pa­pier. Aber wenn immer­hin habe ich mir für Briefe/Schriftsätze was bes­se­res zuge­legt — sieht ein­fach wesent­lich edler aus ;-)

Was mir grad noch einfällt:

Ich hatte die­sen Post auch schon mal kom­men­tiert — vom Handy aus. Und da ist es mir jetzt zum zwei­ten Mal pas­siert, dass ein müh­sam am Touch­screen in der S-Bahn ver­fass­ter Post irgend­wie nicht ange­kom­men ist. Das erste Mal ist es mir auch hier pas­siert. Ich hab ein Android 2.1 Handy, hab ihr eine Ahnung woran das lie­gen kann? Der Feh­ler ist bis­her nur hier auf­ge­tre­ten, auf ande­ren Blogs funk­tio­niert das. Viel­leicht kön­nen andere User dazu auch noch was sagen, z.B. ob das auch bei ande­ren Android-Handys auf­tritt, oder auch beim iPhone…

15. Juli 2010 20:09

Rene Haas

Hy CMD

Danke erst­mal für dei­nen Comment.

Also ich habe das gerade mal getes­tet (iPhone 3GS). Sollte eigent­lich funk­tio­nie­ren.
Haben mal das Mobi­le­mo­dul erneu­ert und falls es dir noch mal auf­fal­len sollte, sag bitte bescheid :).

20. September 2010 00:43

Elmar

Ich will ja nicht klugsch**ssen, aber Papier ist kein Roh­stoff. Roh­stoffe sind lt. Wiki­pe­dia „natür­li­che Res­sour­cen, die bis auf die Lösung aus ihrer natür­li­chen Quelle noch keine Bear­bei­tung erfah­ren haben.“

Papier ist aber in der Regel aus Zell­stoff oder aus Holz­stoff her­ge­stellt. Der Roh­stoff wäre also der Baum. ;)

Ansons­ten — wie immer bei Euch ein schö­ner Arti­kel, sehr infor­ma­tiv. Wei­ter so.

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