25 Mai 2010, Geschrieben von Tino Wehe in Fotografie,Meinung,Typografie, 19 Kommentare
Typografie in der Fotografie
Heute gibt’s mal einen Gastpost von Tino Wehe zum Thema Typografie in der Fotografie.
Vielleicht kurz was zu meiner Person: Ich bin Student der Medieninformatik und freiberuflicher Flashentwickler (neudeutsch Freelancer). Nebenbei widme ich mich der Fotografie, vornehmlich im Bereich People, aber auch Autos werden in der nächsten Zeit mein Steckenpferd sein.
Nun aber genug über mich, das muss reichen ;)
Mir ist in der letzten Zeit häufig aufgefallen, dass viele Fotografen (egal ob Hobby oder Beruf) versuchen, ihre Arbeiten mit diversen Schriftzügen aller Art zu verzieren und aufzuwerten. Dass Fotografie und Typografie beide mit „grafie“ enden, muss jedoch nicht zwingend bedeuten, dass sie auch zusammen gehören.
Und da sind wir eigentlich schon beim eigentlichen Thema:
- Warum „verunstaltet“ man seine fotografischen Arbeiten, indem man belanglose Texte, Buchstaben oder sonstige typografische „Artefakte“ einbindet?
- Werten sie das eigene Werk wirklich auf, oder sind sie nur nerviges Beiwerk oder der Rettungsversuch einer (aus eigener Sicht) vielleicht „verhunzten“ Aufnahme?
- Warum machen sich die meisten dann nicht einmal einen Kopf über die Wirkung der Schriftart / des Schriftschnitts die/ den sie gewählt haben?
- Wann „darf“ Typografie in Fotos verwendet werden?
Ich möchte an dieser Stelle erwähnen, dass ich hier natürlich niemanden denunzieren oder seine Arbeiten schlechtreden möchte, es ist und bleibt nunmal Geschmackssache (Selbiges gilt für meine eigenen Arbeiten, dem einen gefallen sie, dem anderen nicht, so einfach ist das), und meinen Geschmack und meine persönliche Meinung bringe ich mit diesem Post zum Ausdruck. Andere Sichtweisen dürfen in den Kommentaren gerne kundgetan werden. Ich kenne selbst viele Fotografien, die mit Typografie in ihren Fotos arbeiten, und schätze diese sowie ihre Werke auch sehr, daher würde ich mich freuen, wenn das hier niemand persönlich nimmt.
Belanglose Texte
Unter belanglosen Texten verstehe ich solche, die eine Sedcard simulieren sollen, genauer gesagt: Angaben zum Model. Grade diese Art der Typografie in Fotos, findet man sehr sehr häufig. Hier mal ein paar Beispiele:
- Text for nothing
- Hier steht’s ja im Prinzip schon: „Texts for nothing“.
Warum also ins Foto damit?
Meine Vermutung: Dem Model / Fotografen war das Foto selbst schon zu langweilig, Model steht mittig, verrenkt sich unnötig und der obligatorische Magenta-/Blaustich ist auch drin.
- Hier steht’s ja im Prinzip schon: „Texts for nothing“.
- Dynamic
- Also wenn es so „dynamisch“ ist, dann braucht man das nicht mehr reinschreiben, weil das dann jeder selbst sehen kann.
Die Bearbeitung ist hier (nur meine Meinung) sehr gut, Model kennt man auch und sie ist hübsch, im Prinzip alles was eine gute Aufnahme braucht.
- Also wenn es so „dynamisch“ ist, dann braucht man das nicht mehr reinschreiben, weil das dann jeder selbst sehen kann.
- Der Magazin-Style
- Hier stimmt gar nichts: Die Aufnahme ist (nur meine Meinung) nicht durchdacht und sieht auch so aus, die Schrift soll etwas „retten“, macht es aber eher noch schlimmer, da hier nicht im Ansatz darüber nachgedacht wurde, welchen Font man nehmen sollte. Oder habt ihr schon mal ein Magazin mit solch einer Typo gesehen? Ich nicht! Und das hat auch einen guten Grund: Es sieht scheiße aus, weil die Typo in keinem Kontext zum Bild (Inhalt) steht.
- Fly, Jump — wie auch immer
- Die Aufnahme und die Idee sind an sich gut (aber immer noch ausbaufähig), also warum dann der überflüssige Text am Bildrand?
Zum einen hat das nicht wirklich was mit „fly“ zu tun, sondern eher mit „jump“ und zum anderen sieht der Betrachter das doch selbst — die Schrift kann also getrost weggelassen werden.
- Die Aufnahme und die Idee sind an sich gut (aber immer noch ausbaufähig), also warum dann der überflüssige Text am Bildrand?
Nerviges Beiwerk
Hier sehr beliebt: Einfach mal einen riesen Text aufs Bild geklatscht (sorry, anders kann ich das nicht nennen).
- Fremdsprachen
-
Zwei an sich schöne Aufnahmen, warum also die rechte der beiden so verschandeln und dem Model dieses Wort auf den Leib schneidern?
Hätte der Autor hier noch den Rahmen weggelassen und die schreckliche Schrift, dann wäre das eine schöne Collage (wenn auch nicht spannend).
Auch immer schön zu sehen: Einfach mal eine Fremdsprache benutzen, damit es nach „mehr“ aussieht.
-
- Gutes Foto, scheiß Typo!
- Hier mal ein Beispiel, welches man sogar akzeptieren kann: Die Typo scheint hier passend zu sein, das „Studio la Magica“ kann aber raus und somit könnte das „cappellaia modista“ kleiner, dezenter und weiter nach unten gerückt werden, sodass auch hier das Model im Vordergrund steht und nicht die Schrift.
- Poledance
- Zum Foto selbst möchte ich hier nichts sagen, weil mir dazu partout nichts Gutes einfallen möchte.
Aber warum schreibt man da noch „Poledance“ drunter? Ich meine nach „Eierlauf“ sieht’s nicht aus, jeder der das Bild sieht weiß was die gute Frau da macht oder?
- Zum Foto selbst möchte ich hier nichts sagen, weil mir dazu partout nichts Gutes einfallen möchte.
- Flying
- Hier genauso: Geht’s bei der Aufnahme um die Typo oder um das Motiv?
Riesen Logo im Bild und dann noch 30% des Bildes mit „Flying“ verschandelt.
- Hier genauso: Geht’s bei der Aufnahme um die Typo oder um das Motiv?
- Golden Girl
- Man könnte jetzt vielleicht denken, dass ich mich auf den Urheber „eingeschossen“ habe, ist jedoch nicht so, er macht’s mir nur unheimlich leicht.
Hier wurde schon mit den „on board“- Billigeffekten von Photoshop (Stichwort Blendenfleck) nicht gespart und dann noch „golden girl“ … na sicher ist das Model „golden“, wenn man ihr Goldfolie auf die Arme klebt, kann man sich also getrost schenken, das drunter zu schreiben.
- Man könnte jetzt vielleicht denken, dass ich mich auf den Urheber „eingeschossen“ habe, ist jedoch nicht so, er macht’s mir nur unheimlich leicht.
Als besonders nerviges Beiwerk möchte ich hier mal das „Copyright“ erwähnen.
Es ist zum einen rechtlich totaler Quatsch, da in Deutschland ohnehin jedes Werk dem Urheberrecht unterliegt und somit nicht extra gekennzeichnet werden muss und zum anderen nervt es, wenn Fotografen / Bildbearbeiter meinen, sie müssten ihr Copyright über 90% des Bildes legen.
Warum machen sich die meisten keinen Kopf über die Wirkung der Schrift?
Die Frage lässt sich nur schwer beantworten, ich denke es hängt damit zusammen, dass vielen gar nicht bewusst ist, dass ein bestimmer Schriftschnitt oder der Zeichenabstand eine Aussage hat (haben kann). Typografie ist ein sehr sehr umfangreiches und komplexes Thema, mit dem man sich lange auseinander setzen muss, um es zu verstehen und zu begreifen, um es dann auch richtig anwenden zu können. Daher kann ich jedem nur raten, zumindest die Grundlagen zu erlernen (oder zumindest einen PostIt an den TFT zu kleben mit den wichtigsten „Dos“ & „Don’ts“ ;)), bevor man willkürlich Schrift und Fotografie kombiniert.
Wann ist Typografie in Fotos „erlaubt“?
Immer dann, wenn sie einen konkreten Zweck erfüllen soll:
- In der Werbung (also Produktinformation, Slogans, Claims etc.):
Hier wird das aber in aller Regel nicht vom Fotografen selbst gesetzt, sondern von einem typografisch bewanderten Grafiker. Großer Unterschied!
Der Artdirector kommt ja auch nicht auf die Idee, die Fotos selbst zu schießen ;) - Bei Dokumentationen (oder Foto-Serien) kann man Typografie einsetzen, muss man aber nicht (auf Teasern etc.), schöner finde ich persönlich aber Bildunterschriften:
Es geht auch ohne!
- Anders Bergh
- Hier steht auch nicht „wood“ mitten im Bild oder?
- Steffen Jahn
- Auch er verzichtet auf Sätze wie „Oh that’s a car“; es sieht ja auch jeder!
- Sacha Dean Biyan
- Hier werden Texte als Hauptobjekt ins Bild gesetzt, aber zu dokumentarischen Zwecken, d.h. um Geschichten zu erzählen, Namen zu nennen, Hintergründe zu erklären.
Es bleibt letztendlich natürlich jedem selbst überlassen, ob und wie er Typografie einsetzt, aber:
- Gute Aufnahmen brauchen keine Texte (Beispiele aus „Wann ist Typografie in Fotos erlaubt?“ ausgeschlossen)
- Wenn schon Texte, dann bitte mit erkennbarem Kontext zum Bild und auch in der richtigen Typo:
- Wenn man für Mercedes Benz fotografiert, dann muss man hier die Hausschrift wählen (im richtigen Schnitt, Kerning, Laufweite, Texthöhe etc.) und kann nicht die von BMW nehmen.
- Im dokumentarischen Kontext können Texte sogar fördernd wirken, da der Betrachter zusätzliche Informationen erhält, die die Hintergründe der Aufnahme kennzeichnen und Umstände, die auf dem Foto aus diversen Gründen nicht zu sehen sind oder nicht mehr sichtbar sind (vergangene Katastrophen etc).
- Nutzt Typografie nicht als Rettungsanker, um verhunzte Aufnahmen zu retten, dafür ist sie zu schade, lieber lernen den (virtuellen) Papierkorb zu nutzen ;)
Ich hoffe, ich konnte den ein oder anderen zum Nachdenken anregen oder zumindest dazu, beim Einsatz von Typografie in Fotos darüber nachzudenken, ob es denn wirklich sein muss?
- Nutzt ihr Typografie in Fotos? Wenn ja warum?
- Was haltet ihr davon?
- Seid ihr völlig anderer Meinung als ich? Dann raus damit!
- Habt ihr auch noch Negativbeispiele? Oder positive? Her damit!
Über Meinungen zum Thema freue ich mich sehr (Peter und Rene natürlich auch).
















19 Kommentare
25. Mai 2010 15:15
Lauritz
Tino?
ick hab verstanden! =)
klasse Beitrag.
25. Mai 2010 15:17
Tino Wehe
Hab ja gesagt, dass ich darauf noch näher eingehen werde ;)
25. Mai 2010 15:27
Gadget Newz
[…] Typografie in der Fotografie […]
25. Mai 2010 22:05
Sieben
Danke nochmal für den Beitrag Tino, ist wirklich super geworden!
Also meine persönliche Meinung zum Thema: Es wurde ja oben schon deutlich gemacht: Typografie ist genau wie die Fotografie eine Wissenschaft für sich, die viel Wissen und Erfahrung erfordert (ich steh da ja selber auch noch ganz am Anfang). Wer beides beherrscht, kann mit der Kombination aus Foto und (angemessener) Schrift sicher sehr ansprechende Ergebnisse erzielen. Wer aber von Typografie nichts versteht (was nicht abwertend klingen soll), sollte gerade bei solchen Bild + Text Arbeiten lieber die Finger davon lassen. Man kann einfach zu viel falsch machen, ohne sich dessen bewusst zu sein. Bei der Fotografie macht man sich ja auch ein paar Gedanken über Motiv, Bildaufbau und ggf Nachbearbeitung, selbiges sollte einfach auch für die Typografie gelten, dann kann auch was gutes dabei raus kommen. Der Unterschied besteht lediglich darin, dass man bei der Fotografie oftmals eher „nach Gefühl“ arbeiten und trotzdem ein ansprechendes Ergebnis erzielen kann (wenn man das richtige „Auge“ hat), bei der Typografie gehört leider etwas mehr theoretisches und formales Wissen dazu, bzw man braucht sehr viel Erfahrung, um bei der Typo das richtige Bauchgefühl zu entwickeln.
Fazit: Typografie kann (!) ein Bild bereichern, die Wahrscheinlichkeit, dass es (bei Typolaien) genau das Gegenteil bewirkt, ist aber leider ziemlich hoch. Deshalb sollte man das Thema mit viel Vorsicht genießen :)
26. Mai 2010 10:18
Tino Wehe
Immer wieder gerne :)
Wenn das Blog etablierter ist kommen sicher auch mehr comments :)
27. Mai 2010 20:22
Cornelius Unbehaun
Ein sehr interessanter Beitrag, danke dafür !
Ich persönlich habe auch scon einige Photos mit typographischen Grausamkeiten verschandelt.
lg Cornelius
P.s.: Das Design vom Blog ist seeeehr toll !
May 28 2010 01:16 am
Sieben
Hey Cornelius,
solange du dir bewusst bist, was du da tust, spricht ja absolut nichts dagegen, mit Schrift zu experimentieren ;) Man sollte halt nur anerkennen, dass es da genau wie bei der Fotografie ein paar Schwierigkeiten und Fallstricke zu beachten gibt, die man nicht einfach ignorieren kann.
Danke dir für das Blogdesign Lob! Wir schrauben zwar immer noch an ein paar Feinheiten, aber im großen und Ganzen sind wir auch ganz zufrieden damit :)
30. Mai 2010 19:51
Brillianz fürs Auge — Ein Landschaftslook | Sieben und Achtzig
[…] sein letzter Gastbeitrag zum Thema Typografie vs Fotografie eher von persönlichem Geschmack geprägt war, gibts heute harte Fakten, nämlich ein […]
3. Juni 2010 23:38
weit-winkliger
Ich bin mir nicht ganz sicher, was ich von diesem Beitrag halten soll…
Irgendwie ist schon viel Wahrheit drin. Aber wie Du eingangs schon gesagt hast, alles persönliche Meinung.
Grundsätzlich stimme ich dir aber zu: Wenn man einen Text ins Bild setzen will, dann muss man das schon sehr überlegt tun! Leider sind die wenigsten von uns (ich zähl dazu) Multitalente.
Hey, man muss nicht gute Bilder UND Texte machen können… ;-)
In diesem Sinne!
June 04 2010 10:10 am
Tino Wehe
Hi,
natürlich muss man nicht gute Bilder UND Texte erstellen können, genau darum geht's ja, viele wollen ihre Arbeiten aufwerten und erzielen genau das Gegenteil davon ;)
Aber wie gesagt, alles Geschmackssache ;)
23. Juni 2010 18:06
mamo @mamophoto
ein wirklich genialer text den da tino wehe verfasst hat!
schade können einige „fotografen“ damit nicht umgehen und die bilder wurde aus der FC gelöscht :-(
gruss aus der schweiz, mamo
June 25 2010 10:20 am
Tino Wehe @tinowehe
DANKE DIR :)
Na ich glaube weniger, dass das rausnehmen der Fotos was mit dem Artikel hier zu tun hat, ich denke eher die Leute sind im ganzen nicht kritikfähig und haben deshalb ihre Fotos rausgenommen ;)
Wenn ich alle Fotos rausnehmen würde, die kritisiert wurden, wäre meine HP leer ;)
25. Juni 2010 00:14
Im Fokus — Ausgabe 1/2010 | Fotoholiker
[…] werden. Aber warum? Darüber hat sich auch Tino Wehe Gedanken gemacht und sie im Artikel Typografie in der Fotografie nieder […]
25. Juni 2010 08:00
BlogTimes QuickNEWS (KW25) | BlogTimes — Fotografieblog
[…] nicht zwingend bedeuten, dass sie auch zusammen gehören – Tino Wehe hat sich in einem Gastartikel auf 87.de dazu Gedanken gemacht – via […]
4. Juli 2010 16:02
Bermuda Clients – Jeder kennt sie, keiner will sie | Sieben und Achtzig
[…] mittlerweile schon vertraut klingen. Tino hat mit seinen Gastbeiträgen zum Thema „Typografie in der Fotografie“ und „Brillianz fürs Auge — ein Landschaftslook“ zwei unserer erfolgreichsten […]
14. Juli 2010 01:51
bee
Toller Artikel! Zu schade, dass ein paar deiner Negativbeispiele ihre Bilder schon aus dem Netz genommen haben.
Persönlich bin ich bei Typographie zwiegespalten. Über die Antibeispiele müssen wir nicht reden, da sind wir einer Meinung.
Ich kenne Typo in Fotos v.a. von zwei Fotografen:
Siebe — http://www.flickr.com/photos/swarmoeskerken/
Bei ihm kenne ich es eigentlich gar nicht anders. Wobei „ich hab mich dran gewöhnt“ natürlich kein Qualitätsmerkmal ist ;) Aber irgendwie erzählt der Text noch eine zusätzliche Geschichte, bereichert das Bild. Und er ist wenig aufdringlich. Da find ich das ok.
365-Projekt von Markus Schwarze — http://day.fotowusel.de/
Da ist es auch sehr dezent, allerdings fände ich es hier gerade wegen der relativen Ähnlichkeit der Fotos doch schöner ohne Schriftzug. Aber das ist eher persönliche Präferenz denn Kritik.
Und ich gestehe, eine Serie mit Schriftzug habe ich auch:
http://www.flickr.com/photos/soeckchen/sets/72157624080988692/ — jede Woche eine andere Farbe.
Ich geb mir schon sehr viel Mühe bei der Wahl der Schrift, aber es ist sicher far from perfect und eher ein Experiment, denk ich. Ob es das braucht und ohne Schrift zu leer wirkt, da bin ich unschlüssig. Wär auf jeden Fall dankbar für Feedback (seid ehrlich, aber nicht ZU ehrlich ;) ).
Auf jeden Fall ganz großer Artikel, und Kompliment zu deinem Mut. Als ich letztens darüber schrieb, dass der HDR-Effekt (ähnlich wie Typo, kommt mir grad) so ein Pimp-Effekt für mittelmäßige Fotos ist, hatte ich zwar immer Negativbeispiele im Kopf, wollte die dann aber lieber doch nicht verlinken. Mischung aus Bauchgefühl und dem Schutz der anderen (die ja auch Herzblut in ihre Bilder gesteckt haben). Weibliches Harmoniebedürfnis. Keine Kritik an dir, es illustriert super, was du meinst. Grad weil dein Thema vllt noch weiter weg ist vom normalen Amateur-Alltag als HDR — die triffst du ja an jeder Straßenecke, leider.
14. Juli 2010 10:40
Tino Wehe @tinowehe
Hi und DANKE für den ausführlichen Kommentar. :)
Es kommt ja immer drauf an, wie was wirken soll und wofür es gut ist.
Bei Markus Schwarze zum Beispiel finde ich, dass die Fotos 1a sind, aber die Schrift stört einfach nur.
Wenn er jetzt etwas über die Leute hinschreiben würde, eine Art Mini-Steckbrief, dann wäre es wieder super (imho).
Ansonsten kann es ja jeder machen wie er mag, aber mit Kritik umgehen muss man dann schon können ;)
6. September 2010 12:16
Jule @JLpassion
Hallo!
Finde deinen Eintrag super!
Finde auch, dass Typografie ein Foto oft abwertet anstatt es aufzuwerten, wenn man nicht richtig damit umgeht.
In der Ausbildung mussten wir unseren Bildern Unterschriften geben. Doch sinnlose Titel, wie das ist ein Portrait war damit natürlich nicht gemeint!
Diese gehörten auch nicht ins Foto, sondern darunter!
Ben Brown ist ein Fotograf, der meiner Meinung nach gut mit Fotografie und Typografie in Kombination umgeht.
http://www.flickr.com/photos/bgbphotography/sets/72157623111051896/
Durch nur kleine , aber nicht direkt offensichtliche Wörter kann ich mich besser in das Geschehen einfühlen.
Liebe Grüße
Jule
9. September 2010 21:04
Dan @87blog
Ansichtsache. Nicht mehr und nicht weniger. „Verboten“ und „Erlaubt“ sind hier die denkbar unpassendsten Begrifflichkeiten. Gott sei Dank handelt es sich bei diesem Beitrag nur um eine Meinung. Ich teile sie nur sehr begrenzt.
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